22.10.2019

Photovoltaik mit Wallboxen vorteilhaft für den Klimaschutz

Foto: Mike / Pexels CC0

Der Kauf eines Elektroautos ist ein Schritt, die eigene Ökobilanz zu verbessern. Die Belastung der Umwelt mit Kohlenstoffdioxid und Stickstoffverbindungen sinkt, wenn kein Diesel oder Benzin benötigt wird. Nicht jeder Strom kommt aus erneuerbaren Energien und die Zusammensetzung ist Verbrauchern oft unklar. Eine Alternative, die sowohl Umwelt als auch Geldbeutel schont, ist die Aufladung des Elektroautos mithilfe einer Photovoltaikanlage. Am effizientesten ist der Ladevorgang bei der Kopplung von Photovoltaik mit Wallboxen. Diese Ladestationen laden Elektroautos bequem zuhause mit dem produzierten Strom auf.

 

Photovoltaik mit Wallboxen als umweltfreundliche Kombination

Wallboxen (Wandladestation) sind effizienter als Steckdosen und senken den Energiebedarf für den Ladevorgang des Elektroautos. Die Herkunft des Stroms für die Wallbox ist entscheidend für die Umweltbilanz. Wer Photovoltaik mit Wallboxen kombiniert, trägt damit wesentlich zum Umweltschutz bei. Elektroautos benötigen zwar weder Benzin noch Diesel, jedoch ist die Aufladung mit Strom je nach dessen Herkunft nicht immer optimal. Wenn Anstelle von erneuerbaren Energien Braunkohle- und Atomkraftwerke den Strom für das Elektroauto liefern, verliert sich der umweltschonende Aspekt schnell.

 

Foto: Markus Spiske / Unsplash

Eine eigene Photovoltaikanlage produziert umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie für den eigenen Verbrauch. Photovoltaik mit Wallboxen zu kombinieren ist eine gute Lösung, da man den benötigten Strom selbst produziert. Verbraucher kennen zu 100 Prozent seine Zusammensetzung und Herkunft, was selbst bei Strom von Ökostromerzeugern nicht immer der Fall ist. Wer sein Auto mit selbstproduziertem Strom betankt, spart Stromkosten. Photovoltaik mit Wallboxen zu kombinieren, schafft Unabhängigkeit von Zulieferern und verschont Besitzer von Elektroautos vor steigenden Strompreisen.

 

Emissionseinsparung dank Photovoltaik-anlage

Fahrzeugbesitzer können ihr Elektroauto zuhause per Wallbox aufladen und diese mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage beliefern. Damit lässt sich der monatliche Bedarf an Strom je nach zurückgelegten Kilometern emissionsfrei decken. Wie viel Strom die Anlage erzeugt, hängt von ihrer Leistung ab. Es ist durchaus möglich, den Strombedarf für das Elektroauto selbst zu produzieren.

 

Wer plant, eine eigene PV-Anlage anzubringen, sollte die Möglichkeit einer Förderung durch Staat oder regionale Energieversorger prüfen. Reicht der produzierte Strom nicht aus, um den eigenen Verbrauch auszugleichen, kann auf Strom vom Lieferanten zurückgegriffen werden. Meist kommt eine Kombination aus beiden Varianten zum Einsatz. Dank intelligenter Steuerung können Besitzer von Elektroautos die Zusammensetzung des Ladestroms selbst kontrollieren. Wie viel des Stroms, der die Wallbox beliefert, von der PV-Anlage stammt und wie viel vom Zulieferer, lässt sich einstellen.

Mehr Informationen zum Thema unter net4energy, die Energiewende-Plattform...

 

Autor: André Görlitz

 

 

 

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