Wissenschaftler binden Cäsium in Titan-Kristallen

Foto: ap/Raposa

Kampf gegen die Strahlung: Das National Institute for Materials Science (NIMS) in Japan entwickelte nach der Reaktior-Havarie in Fukushima jetzt eine Methode, die strahlende Cäsium-Isotope auf lange Zeit fest an sich bindet und so verhindert, dass sie sich weiter in der Umwelt verbreiten.

Die Wissenschaftler hoffen, dass sich damit die Verseuchung weiter Regionen eindämmen lasse.

Cäsium 137 ist gefährlich, da es eine Halbwertszeit von 30 Jahren besitzt und zudem in Wasser leicht löslich ist. Diese Diffusion in die Umwelt galt es daher einzudämmen. Die Idee: Das Cäsium sollte in eine chemisch und thermisch stabile Form überführt und anschließend unter Tage sicher verwahrt werden, bis es nicht mehr strahlt.

Den Forschern gelang es, das Cäsium in Titankristallen zu binden, die sie aus Titanoxid herstellen. Darin lässt sich das Cäsium tatsächlich fest einschließen.

Auch strahlendes und hoch giftiges Strontium 90 lasse sich, so die Wissenschaftler des National Institute for Materials Science mit der Methode in stabiles Titankristall einschließen, berichtete jetzt das Portal Japan for Sustainability. Mit anderen radioaktiven Elementen forschen sie weiter.

Nora Sophie Greifahn von C2C e. V. Foto: C2C

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