Morgenstadt: Zukunft nachhaltiger Stadtplanung

Die weltweit fortschreitende Urbanisierung hat zur Folge, dass schon heute mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten leben. Bis 2030 werden es bereits 60 Prozent sein. Gleichzeitig müssen Städte verstärkt mit globalen Megatrends wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, demographischem Wandel, aber auch mit steigendem Wohlstand umgehen lernen. Städte stellen daher das wichtigste Feld für innovative Technologien und intelligente Konzepte nachhaltiger Entwicklung dar – und damit einen der größten zukünftigen Märkte überhaupt. Aufgrund ihrer hohen Dynamik und den unterschiedlichen Innovationszyklen interagierender Sektoren stellen Städte Unternehmen, Politik und Forschung aber auch vor große Herausforderungen, wenn es um ihre nachhaltige Gestaltung geht.

 

Fraunhofer IAO zeigt auf der CeBIT Konzepte und Lösungen für nachhaltige Stadtplanung

 

Deswegen hat das Frauenhofer Institut die Initiative Morgenstadt ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, den nachhaltigen Umbau der Städte von morgen mitzugestalten und zu unterstützen, präsentiert das Fraunhofer IAO auf der CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 in Hannover wegweisende Konzepte für die Städte der Zukunft im Rahmen des Fraunhofer-Gemeinschaftsstands in Halle 9, Stand E08.

 

Foto: Flickr/Wanderlinse

 

Das 3D-Planungstool „Virtual Cityscapes“ – entwickelt für Architekten von Morgen

 

Der Schwerpunkt des Fraunhofer IAO auf dem Messestand liegt dabei in den Bereichen »Planen und Bauen« sowie Mobilität: Das 3D-Planungstool »Virtual Cityscapes« zeigt die Möglichkeiten der virtuellen und interaktiven Planung in den Maßstäben »Stadtplanung«, »Gebäudeplanung« und »Verkehrsplanung« in den Städten von morgen auf. Der Städteplaner bewegt sich computergestützt virtuell durch eine dreidimensionale Ansicht der Stadt, er »läuft« also durch die Straßen. Die entsprechenden Werte aus der Simulation »schweben« an den zugehörigen Positionen in der 3D-Karte – bei Lärmdaten könnten sie etwa durch rote, gelbe oder grüne Kästen dargestellt sein. Probleme wie Regionen mit zu hoher Lärmbelastung lassen sich somit schnell eingrenzen.

 

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