Immer noch zu hohe Schadstoffbelastung in Europa

Foto: ap/N.N.

Schadstoffbelastung in Europa vermessen: Eine europaweite Vergleichstudie des Umweltbundesamts (UBA) entlarvt in 17 Ländern bis zu 40 Prozent differierende Belastungen von Müttern und Kindern. „Dies hängt mit Unterschieden in Umwelt, Ernährung und Lebensführung zusammen“, kommentiert das UBA, die Testreihen zeigten, dass „in Europa und auch in Deutschland die Belastung der Menschen mit Schadstoffen weiter beobachtet und verringert werden muss“.

Für die Studie untersuchten wissenschaftler 1.844 Mütter und deren Kinder in 17 EU-Ländern. Die Zahl ist zu klein, daher sind die gemessenen Werte nicht auf die Gesamtbevölkerung übertragbar. Die Wissenschaftler untersuchten die Belastungen auf Quecksilber, Cadmium, Cotinin und verschiedene Phthalate.

 

Über 3 Pprozent der Mütter bedenklichen Schadstoffen ausgesetzt

 

„In Europa, wie auch in Deutschland, fanden sich immer noch Mütter und Kinder, deren Belastung mit zumindest einem Stoff so hoch war, dass nach Einschätzung der Human-Biomonitoring-Kommission beim Umweltbundesamt gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden können“, zieht die Behörde ein Fazit der Studie. Und weiter: „in Deutschland waren das 3,4 Prozent der teilnehmenden Mütter und 2,5 Prozent der Kinder, die stärker mit Cadmium belastet sind als angestrebt. Die Daten zur Phthalatbelastung erwecken den Anschein, dass die mittlere Belastung von Kindern seit dem Kinder-Umwelt-Survey zurückgegangen ist. 1,7 Prozent der Kinder weisen das Phthalat DEHP allerdings in gesundheitlich bedenklicher Höhe auf.“

 

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