KI für den Arten- und Klimaschutz

Screenshot: Earthtalk

Künstliche Intelligenz für Arten- und Klimaschutz (KI): Mit 50 Millionen US-Dollar (rund 43 Mio. €) will der US-Softwareriese Microsoft in den kommenden fünf Jahren Computer soweit verbessern, dass sie noch besser in Citizen Svcience-Projekten einsetzbar sind.

Hehres Ziel: selbstlernende Computerprogramme machen Beobachtungen und Daten, die möglichst viele Freeiwillige weltweit sammeln, immer aussagekräftiger und präziser. Das will Microsoft in den nächsten Jahren beweisen und verbessern. Der Konzern aus Kalifornien greift dazu tief in die Schatulle und sponsert mit seinem extra aufgelegten Programm “AI for Earth” (Artificial Intelligence for Earth) zahlreiche Initiativen von Verbänden und Wissenschaftlern. Das berichtet jetzt Earthtalk.

 

Schlaue Computer verbessern Prognosen und helfen beim Klimaschutz

 

Microsofts-Umweltchef Lucas Joppa ist sich sicher, dass Computer künftig ihre Algorythmen immer weiter (auch) selbstständig verfeinern. Damit, so prophezeiht er, gleichen sie dann Fehler und Ungereimtheiten in den Daten, die tausende Sammler in die Systeme füttern aus. Die Aussagen, die Wissenschaftler nach einer Auswertung dieser Daten in Prognosen oder Bestands-Aussagen verwenden, ließen immer genauere Bewertungen etwa für den Klimaschutz oder Artenschutz entstehen.

 

 

Artenschutz ein Fall für KI

Artenschutz digital: Forscher mehrerer US-Universitäten entwickleten ein System, mit dem sie den Bestand von Wildtieren einfach, schnell und zuverlässig überwachen können - ohne die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu stören.

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Er nimmt dabei Bezug auf die Erfahrung, die Vogelbeobachter bereits gemacht haben. Die Idee, KI bei Citizen Scuience-Projekten einzusetzen, stammt von den Ornithologen der Cornell University. Sie zählen inzwischen seit Jahren auf der ganzen Welt Vögel und überwachen so immer exakter den Bestand der Populationen. Datensätze von mittlerweile über einer halben Milliarde Vogelbeobachtungen haben den eingesetzten Algorythmus soweit verbessert, dass die Ergebnisse heute nahzu perfekt seien, schreibt Earthtalk.

Die Methode setzen inzwischen kalifornische Wissenschaftler ein. Sie wollen damit die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region im Westen der USA genauer vorhersagen und etwa vor Waldbränden oder Dürren besser warnen zu können.

Walschützer überwachen mit KI aus den Daten, die Drohnen während ihres Flugs über die Meeresoberfläche der Ozeane sammeln, den Bestand der Wale anhand von Sichtungen von Atemfontänen.


pit

 

 

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