Mehrheit junger Menschen: Bisphenyl im Körper

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/derneuemann

Bei Bisphenol A gibt es kein Entkommen: Alarm schlägt eine neue Studie aus England. Wissenschaftler fanden bei 86 Prozent der jugendlichen Teilnehmer die gesundheitsgefährdende Chemikalie im Körper. Selbst eine Diät konnte die Werte nicht wesentlich reduzieren.

Bisphenol A steckt in vielen Kunststoffen. Die Chemikalie sorgt dafür dass das Plastik geschmeidig bleibt und weniger rasch bricht. Die Chemikalie steckt in Spielzeug, Schüsseln, Getränke-Flaschen oder Lebensmittelboxen.

 

Plastik-Zusatz immitiert Hormone und kann krank machen

 

Allerdings wissen Wissenschaftler seit längerer Zeit, dass die Chemikalie die Gesundheit angreift. Sie immitiert im Körper die weiblichen Sexualhormone. Brust- ubnd Prosatakrebs können die Folge sein.

Ausweichen kann fast niemand der gefährlichen Substanz. Sie geht in die Lebensmittel über, die in Dosen gelagert sind oder in Folien verpackt werden. Vor allem der häufige Genuss von Conviniencefood erhöht das Risiko.

Wissenschaftler der University of Exeter in Großbritannien untersuchten daher jetzt an 94 Studierenden, ob sich die Höhe der Belastung durch eine gezielte Ernährung verringern oder gar vermeiden lässt. Ergebnis: Trotz strenger Regeln beim Essen, konnten die Probanden ihren Gehalt der wie Hormone wirkenden Chemikalie nicht wesentlich reduzieren. Sie war auch nach Ende der siebentägigen Tests noch immer im Urin der Testteilnehmer deutlich nachweisbar.

Den Teilnehmern fiel es dabei schwer, Lebensmittel zu besorgen, die garantiert unbelastet waren. Das berichtet auch Treehugger: Das Öko-Portal zitiert Studienteilnehmer mit der Aussage: "Das Problem ist, dass nirgendwo auf einer Verpackung steht, woraus sie besteht. Wie soll ich da auswählen, was ich kaufen kann:"


pit

 

 

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