Natur-Erleben hält Menschen gesünder

Foto: Pixabay CC/PublicDOmain/Ivabalk

Die Natur hält uns gesund: Erneut belegt eine – diesmal dänische – Studie den Wert der Natur für unsere (psychische) Gesundheit. Wer aufwächst, wo es grünt und blüht, braucht später, das sagen die Forscher, 15 bis 55 Prozent weniger ärztlichen Beistand im Leben.

Die Wisenschaftler werteten dafür Daten des Danish Civil Registration System aus und korrelierten sie mit Gesundheitsakten der entsprechenden Personen aus unserem nördlichen Nachbarland. Ihre Ergebnisse beschreiben sie in ihrer Studie, die sie jetzt im US-Fachorgan PNAS publizierten.

 

Aufwachsen am Park ist ein Startvorteil fürs Leben

 

Und die überzeugen: Die Experten etwa konnten nachweisen, dass Alkoholismus „eindeutig“ mit der Nähe oder Ferne des wohnorts zu einer natürlichen Umgebung zusammenhängt.

Je nach Art der psychischen Krankheit – zwischen den Symptomen intellektueller Schwächen bis hin zu echter Schizophrenie – waren auch diese klar abhängig von der Gegend. Wer in der Natur aufwuchs und lange dort auch wohnte, zitiert Treehugger die Wissenschaftlerin Kristine Engemann, komme zu 15 bis 55 Prozent eher um eine solche Krankheit herum.

 

 

Spaziergang im Park beruhigt Gehirn

Wir haben’s geahnt: Ein Spaziergang im Park ist das beste Anti-Stress-Programm. Wissenschaftler der Heriot-Watt University im schottischen Edinburgh belegen jetzt mit mobilen Hirnstrom-Messungen den erholenden Effekt eines Spaziergangs im Grünen.

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Für das Ergebnis ihr Studie rechneten die Forscher dabei verschiedene Altersklassen, differente Arbeitshistorien oder den Bildungslevel und Gesundheitszustands der Eltern aus den Zahlen heraus.

Damit, so Treehugger konnten sie beweisen, dass die Natur einen ähnlich wichtigen Beitrag für die Entwicklung der einzelnen Personen haben kann, wie dies der gesellschaftliche Status der Familien hat.

„Je näher wir an einem Park aufwachsen“, sagt dazu die Neurologin Kelly Lambert, „desto gesünder entwickeln wir uns.“


lnh

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