09.08.2019

Neutrinovoltaik: Basis für nachhaltigen Energiemix

Parteiübergreifend hat sich mittlerweile der Wunsch nach einem besseren und zeitgemäßen Energiemodell herumgesprochen, die Europawahl hat gezeigt, wer da keine Lösungen anbieten kann wird in Zukunft nicht mehr viel mitzureden haben.

Mit Neutrinovoltaik kommt genau der richtige Lösungsansatz zur richtigen Zeit, um den gewünschten Wandel voranzutreiben und auf eine verträgliche nachhaltige Alternative zu setzen. Für eine moderne und dezentrale CO2 freie Alternative ist die energieeffiziente nichtsichtbare kosmische Strahlung daher genau der richtige Ansatz.

 

Fossile Brennträger sind längst zeitlich überholt

 

Kaum etwas wird bei einem Blick auf die Klimaveränderungen klarer: Die Zeit der fossilen Energieträger wird sich ihrem Ende neigen, um Platz für neue und innovative Optionen zu machen. Horrende Errungenschaften und Wohlstand der letzten 2 Jahrhunderte, vielleicht sogar die Industrialisierung überhaupt, wurde durch Strom aus fossilen Kraftwerken ermöglicht, es gilt daher fairerweise diese Technologien nicht zu verteufeln, jedoch mit den heutigen Erkenntnissen kritisch zu hinterfragen. Denn heute zeigt sich der hohe Preis und die Kehrseite der Medaille, den Umwelt und Gesellschaft dafür tragen müssen. Dennoch zeigt ein Blick auf den deutschen Strom Mix, dass noch immer rund 40 Prozent der Energieversorgung mit der Verstromung durch Kohle funktioniert und bis 2038 weiter funktionieren soll.

Nur sehr langsam schaffen es die regenerativen Alternativen, sich ihren Platz im deutschen Energiemix zu erkämpfen und die veralteten Technologien nach und nach abzulösen. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die alten Möglichkeiten einfach zu gut und scheinbar alternativlos sind und ein Wandel nicht in Frage kommt. Die Wahrheit liegt bei der Interessenlage derer, die das heutige Modell beherrschen und sich und die Verbraucher damit in eine Lage totaler Abhängigkeiten gebracht haben. Gewürzt mit der Angst vor verloren gehenden Arbeitsplätzen der Kohlewirtschaft, traut sich daher kaum ein Politiker das zu tun, was dringend notwendig wäre, nämlich die Notbremse zu ziehen und vehement nach neuen Alternativen zu suchen.

Damit erscheint das bestehende Modell in der Tat noch für einen Übergangszeitraum alternativlos. Die Frage ist dennoch nicht mehr ob, sondern nur noch wann und wie schnell der Wandel am Ende vollzogen wird.

 

Die ideale Ergänzung zu bestehenden, alternativen Systemen: Neutrino Energy

 

Foto: Pixabay CC/PublicDOmain/Gerd Altmann

Die kleinen, aber hochenergetischen Neutrinos, die aus dem Kosmos in unbegrenzter Menge auf die Erde treffen, stellen eine moderne und ressourcenunabhängige Lösung dar. Durch den Nachweis, dass Neutrinos sowohl eine wenn auch sehr geringe Masse haben, sowie Wechselwirkungen zeigen, besteht völlig zweifelsfrei auch die Möglichkeit der Nutzung zur Energiegewinnung.

Mithilfe von Neutrinovoltaik wird gerade eine technische Lösung entwickelt, um die nichtsichtbare Strahlungsenergie für eine unbegrenzte Energiegewinnung nutzbar zu machen. Quasi wie eine Solarzelle, die jedoch auch bei völliger Dunkelheit funktioniert. Da diese Form der Energie immer und überall vorhanden ist, kann man die Energie immer genau da „ernten“, wo Strom benötigt wird. Also eine dezentrale Lösung, für eine Zukunft der Elektrogeräte, die vollkommen ohne Stromkabel und Steckdose auskommen. Denn Hochspannung und Leitungsnetze brauchen nur die, die Strom transportieren müssen.

 

Für eine dezentrale Energie der Zukunft

 

Mithilfe derartiger Ansätze wird es vielleicht möglich sein, bereits in der Übergangszeit den Energiemix zu verändern. Die unabhängige Wissenschaft hat längst Lösungen in der Schublade. Die Gesellschaft ist heute mehr denn je aufgerufen Verantwortung zu übernehmen und die Dinge zu hinterfragen. Denn woher kommt der Strom? Wirklich aus der Steckdose.

 

Stephan Sommer

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