Neue Beweise: Pestizide verursachen Parkinson

Jetzt ein erneuter Beweis: Pestizide stehen seit Langem im Verdacht, die Parkinson-Erkrankung zu begünstigen. Dies wurde jetzt erneut in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet in Kalifornien bestätigt, berichtet die Zeitschrift "Apotheken Umschau" in ihrer neuesten Ausgabe.

Darin heißt es: "Wissenschaftler der Universität von Los Angeles fanden dort ein dreifach erhöhtes Risiko für die Schüttellähmung." Das gelte, schreibt das Blatt, für Menschen, die in der Nähe von Feldern wohnen oder arbeiten, auf denen regelmäßig die Pestizide Ziram, Maneb und Paraquat versprüht würden.

Die Parkinson-Krankheit (auch Morbus Parkinson, Schüttellähmung, Paralysis agitans oder idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt) ist, neben der Alzheimer Demenz, eine der häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems im höheren Lebensalter. "Die meisten Betroffenen erkranken zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr", schreibt die apotheken Umschau auf ihrer Internetseite.

Dort heißt es weiter: "Im Jahre 1817 beschrieb der britische Arzt James Parkinson in seiner Abhandlung „Über die Schüttellähmung“ erstmals die Hauptsymptome des Leidens, das später nach ihm benannt wurde.

Bei der Parkinson-Krankheit liegt vor allem ein Mangel an dem Nervenbotenstoff Dopamin vor. Dazu kommt es, weil spezielle Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Zusammen mit anderen Botenstoffen ist Dopamin an der Bewegungssteuerung beteiligt. Ein Dopamin-Mangel bringt das empfindliche Gleichgewicht der Botenstoffe durcheinander. Die Folgen sind Bewegungsstörungen mit den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit: Bewegungsverarmung, bis hin zur Bewegungsstarre, Muskelstarre, Zittern sowie eine instabile Körperhaltung."

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