Plastik-Problem gelöst: Verpackung aus Milch

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Das Ende des Plastik-Verpackungsmülls: Wissenschaftler des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) entwickeln eine Alternative zum immer weiter anwachsenden Müllberg, den Kunststoffe und damit auch Plastikverpackungen weltweit produzieren und provozieren– sie machen Plastik einfach aus Milchproteinen – und essen sie auf.

Es könnte eines der größten Umweltprobleme lösen, die der Mensch selbst erzeugt. Der stellt seit Jahrzehnten Kunststoffe nämlich nicht nur auf Basis von Erdöl her. So beutet er den in Jahrmillionen im Erdinneren angesammelten Vorrat unwiederbringlich aus. Ähnlich wie die Verbrennung zur Energieerzeugung, die durch das entstehende Kohlendioxid (CO2) die Erde immer weiter aufheizt, gräbt er sich damit den Ast ab, auf dem er sitzt.

 

Zu viel Plastik auf dem Planeten - Lösung: Plastik aus Milch

 

Denn: Plastik ist auch nach Gebrauch ein Problem: Es reichert sich auf dem gesamten Planeten an, da es erst nach Jahrhunderten allmählich wieder zerfällt. Inzwischen treibt soviel Plastikmüll etwa in den Ozeanen, dass Wissenschaftler schon befürchten, es werde bald mehr Kunststoff im Meer geben als Fische!

Die Lösung könnte Plastik aus Milcheiweiß sein. In den USA gelang es jetzt Wissenschaftlern Casein durch Zusätze so zu verändern, dass sie daraus einen Film herstellen können (Video), der sich als Lebensmittelverpackung eignet.

Der Clou: Die Verpackung ist nach Aussagen der Wissenschaftler bedenkenlos verzehrbar.

Jetzt forschen die Experten des USDA schon daran, der neuen Verpackung verschiedene Geschmacksvarianten beizumischen. Sie hoffen, dass ihr neuer Kunststoff aus Milch, so sogar datu beitragen kann, irgendwann Ernährungsprobleme zu mildern, wenn Verpackung nicht nur Obst, Gemüse, Gebäck oder Fleisch frisch hält, sondern zusätzlich auch als Lieferant wichtiger Ernährungskomponenten diene.


pit

 

 

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