10.02.2019

Schlank bleiben beim Bus- und Bahnfahren

SCreenshot: Treehugger/Lloyd Alter CC-BY

Abnehmen mit Bus und Bahn: US-Wissenschaftler der University of Illinois belegen jetzt den statistisch Zusammenhang zwischen der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und weniger Fettleibigkeit. Bus- und Bahnfahrer und fahrerinnen leben gesünder.

Noch ein Grund sein Auto (wieder einmal oder besser: häufiger) stehen zu lassen: Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt, bleibt schlanker als die meisten Autopendler. Das beleggt jetzt die Langzeitstudie der Wissenschaftler, die dabei Daten aus 227 Countys der USA erhoben und ausgewertet haben.

 

ÖPNV-Pendler bleiben dank der „urbanen Diät“ schlanker

 

Die Wissenschaftler Zhaowei She, Douglas M. King und Sheldon H. Jacobson begründen ihren Befund nicht nur mit der vermehrten körperlichen Bewegung, die es erfordert, zur Haltestelle von Bus oder Bahn zu gehen und danach von der Haltestelle zum Büro oder zur Werkbank. Sie fanden auch heraus,, dass Menschen, die ihr Auto nicht oder zumindest weniger nutzen, wennn sie etwa einkaufen wollen, bewusster shoppen und ihre Kühlschränke nicht so überquellen wie bei Autobesitzern. Letzteres hatte bereits vor einigen Jahren Felix Salmon als „urbane Diät“betitelt.

 

 

Vorbild London: ÖPNV-Plan mit Gehzeiten

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Überall dort, zitiert etwa Treehugger die Studie, wo die Zahl der ÖPNV—Pendler um 1 Prozent kletterte, verringerte sich die Zahl der Fettleibigen um 0.473 Prozentpunkte. Das, so ziehen die Forscher ihr Fazit, sei ein statistischer Wert, der hoch und aussage kräftig genug sei, über die gesundheitlichen Pluspunkte des PublicTransport nachzudenken.

Sheldon H. Jacobson kommentiert dies in Science Daily so: „Wer den öffentlichen Verkehr nutzt eröffnet sich damit Chancen, die er sonst nie wahrnahm.“


pit

 

 

 

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