Weizen als krisensicherer Rohstoff

Weizen als krisensicherer Rohstoff
Foto. Crespel&Deiters Group

Weizen als krisensicherer Rohstoff

Der vielseitige Rohstoff Weizen bietet Potenzial für nachhaltiges Wirtschaften, sagt der geschäftsführende Gesellschafter der Crespel & Deiters Group, Gustav Deiters. Das Corona-Virus und seine Auswirkungen hätten gezeigt, wie fragil globale Wertschöpfungsketten seien: „Ein ‚weiter wie bisher‘ kann keine zukunftsweisende Lösung sein.“

Der Rohstoff Weizen, ein unverzichtbarer Ernährungsbaustein, war auch auf dem Höhepunkt des Ausnahmezustands durch seine Regionalität verfügbar und überzeugt nun als Wegweiser für verantwortungsbewusstes Wirtschaften „Post-Corona“. Nachhaltigkeit, Kompetenz und Innovation sind gefragt, um zukünftigen Krisen standhalten zu können. Mit mehr als 160 Jahren Expertise in der Verarbeitung von Weizen nutzt die Crespel & Deiters Group das volle Spektrum des vielseitigen Naturprodukts für Mensch, Tier und Industrie: als funktionelle Inhaltsstoffe und Anwendungen verbessern die Weizenprodukte Nahrungsmittel, Verpackungen, technische Anwendungen und Tierfutter.

Anspruch an Wirtschaft, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen

Aktuelle Schlagworte wie Lieferkettengesetz, Green Tech, Direct Trade oder Kreislaufwirtschaft verdeutlichen den steigenden Anspruch an die Wirtschaft, mehr Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen, um auch nach der aktuellen Krise zukunftsfähig zu bleiben. Weizen als natürlicher Rohstoff ist dabei ein Vorzeigekandidat für hohe Qualitätsstandards und umweltschonende Prozesse.

Durch Kuppelproduktion, also die Herstellung unterschiedlicher Produkte aus einem Ausgangsstoff, kann der nachwachsende Grundstoff vollständig verwertet werden. Der regionale Bezug erlaubt es, Transportwege und Emissionen niedrig zu halten sowie Lieferketten auch unter erschwerten Umständen zu sichern.

Etwa 330.000 Tonnen Weizen verarbeitet die Crespel & Deiters Group pro Jahr. Das Naturprodukt stammt zu 100 Prozent aus der EU, davon mindestens 75 Prozent aus deutschem Anbau. Diese Quote bestätigt: Weizen trägt zur stabilen Versorgung mit heimischen Grundnahrungsmitteln bei.

Nicht ohne Grund zählt die Land- und Ernährungswirtschaft laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Deutschland zur systemrelevanten Infrastruktur. Bei der Crespel & Deiters Group lief die Produktion auch während der Krise auf Hochtouren. Zusätzlich sorgten eine gezielte Bevorratung und langfristige Lieferverträge für die nötige Sicherheit. Das Unternehmen konnte so gewährleisten, dass seine Versorgungsketten für den Food-, Non-Food- und Futtermittel-Bereich nicht unterbrochen werden.

Umweltschutz und schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind zentral

Dabei muss die Liefersicherheit nicht nur gewährleistet, sondern auch den dynamischen globalen Ansprüchen gerecht werden. Umweltschutz und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind dabei zentral. Modernste Fertigungstechnologien sowie nachhaltige Prozesse erfüllen diese Voraussetzungen bei der Verarbeitung des Weizens.

Weizen Infografik CuD
Grafik: Crespel&Deiters Group

Die natürlichen Inhaltsstoffe des Weizens können aufgrund ihrer Funktionalität außerdem in vielen Anwendungsgebieten die Qualität des Endprodukts verbessern bzw. den gewünschten Mehrwert verleihen, den Ressourcenverbrauch reduzieren und den Produktionsprozess optimieren.

Weizen ist gleichzeitig Bestandteil einer ausgewogenen und sinnvollen Fruchtfolge. So sorgt die Getreidesorte für funktionsfähige landwirtschaftliche Flächen und sichert ein stabiles Ökosystem.

Wegen seines hohen ernährungsphysiologischen Nährwerts und seiner geeigneten Lagereigenschaften ist Weizen außerdem unentbehrlich für die Welternährung. 20 Prozent des weltweiten Kalorienkonsums wird durch Weizen gedeckt. Durch die wachsende Weltbevölkerung steigt der Bedarf kontinuierlich.

Die Devise „global denken, lokal handeln“ darf nicht nur ein Motto sein, sondern muss als Lehre aus der Corona-Krise von der gesamten Gesellschaft umgesetzt werden. Dabei tragen nicht nur Politiker, sondern auch Konsumenten und die Wirtschaft eine gemeinschaftliche Verantwortung. Wir versuchen, diesen Weg mit Innovation und Fachwissen bestmöglich zu gestalten und so nachhaltige Produkte mit Mehrwert zu kreieren.

Gustav Deiters

Über die Crespel & Deiters Group:

Die Crespel & Deiters Group ist eine inhabergeführte, weltweit agierende Unternehmensgruppe und einer der führenden Hersteller von Weizenstärken und Weizenproteinen in Europa. Mit modernsten Technologien, nachhaltigen Prozessen und großer Innovationskraft produziert das Unternehmen seit über 160 Jahren am Stammsitz in Ibbenbüren. Aus den weizenbasierten Rohstoffen entwickeln die Marken Loryma, C&D Corrugating & Paper, C&D Technical Applications, Trigea und Crespeo funktionelle Produkte und anwendungsorientierte Lösungen für kundenspezifische Anwendungen. Sie optimieren die Endprodukte und schaffen einen Mehrwert für Kunden aus der Non-Food, Food- und Futtermittel-Industrie.

Über 380 Mitarbeiter arbeiten an der Umsetzung des Unternehmensziels nach hoher Qualität, verantwortungsvollem Umgang mit der Natur, Kundenorientierung und Zuverlässigkeit. Dabei fängt Nachhaltigkeit bei Crespel & Deiters bereits im Einkauf des Rohstoffs an: Es wird zu 100 Prozent EU-Weizen verwendet, der zu mindestens 75 Prozent aus deutschem Anbau stammt. So ist garantiert, dass der Rohstoff frei von genetisch veränderten Bestandteilen ist. Zudem ist der qualitativ hochwertige EU-Weizen reich an Nährstoffen und zeichnet sich durch eine hohe Reinheit aus. Die regionale Nähe hält die Menge von Transportwegen und Emissionen so gering wie möglich und stärkt die einheimische Landwirtschaft.

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