Wie grüne Geldanlagen in Corona-Zeiten sicher bleiben

Wie grüne Geldanlagen in Corona-Zeiten sicher bleiben
Screenshot: Grüne Sachwerte

Wie grüne Geldanlagen in Corona-Zeiten sicher bleiben

„Ist mein Geld sicher, das ich in Solar und Wind investiert habe?“ Ja und nein lautet die Antwort. Es hängt davon ab, ob man sein Geld in laufende oder neu zu errichtende Wind- und Solarparks angelegt oder verliehen hat.

Grüne Sachwerte gibt Tipps, worauf man bei ökologischen Geldanlangen in Corona-Zeiten achten sollte.

Zuerst das Fazit:

Für alle Gelder, die Anleger in produzierende Wind- und Solarparks investiert haben, besteht aus unserer Sicht kein Grund zur Sorge.

Anders kann es sein, wenn die Kraftwerke erst noch errichtet werden, oder Sie Gelder jenen Unternehmen direkt geliehen haben, die projektieren und bauen – hier müsste man auf jedes einzelne Unternehmen bzw. Projekt und dessen Entwicklung in den nächsten Monaten schauen. Wichtig zu sehen: Erneuerbare Energien werden auch nach der Corona-Krise gebraucht, und natürlich die Unternehmen, die hier projektieren, bauen und betreiben. Denn die nächsten Krisen werden mit großer Wahrscheinlichkeit immer mehr den Klimawandel als Ursache haben.

Produzierende Wind- und Solarparks stabil

In nahezu allen Ländern weltweit, in denen Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke errichtet werden, gibt es langfristige gesetzliche Einspeisevergütungen oder ähnliche Förderungen. Deutschland ist hier in der Vergangenheit mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorbildlich gewesen, davon profitieren alle der heute im Inland bereits laufenden Projekte: Die Vergütung der Kraftwerke pro produzierter Kilowattstunde Ökostrom ist über 20 Jahre fest geregelt, und Ökostrom hat darüber hinaus einen Vorrang gegenüber fossilen Kraftwerken.

Sollte aufgrund der Krise weniger Strom benötigt werden, müssen Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke zuerst ihre Leistung reduzieren.

Verzögerungen bei neuen Wind- und Solarprojekten möglich

Festzustellen ist, dass es aktuell teilweise zu Lieferverzögerungen sowie daraus resultierenden Preissteigerungen bei Solarmodulen kommt – manches Lager von Solarmodulproduzenten ist bereits leer. Ähnliches könnte vermutlich auch für neue Windkraftanlagen demnächst gelten, da auch hier vermehrt Komponenten aus dem außereuropäischen Ausland importiert werden. Ob es für im Bau befindliche Projekte und dazugehörige Genehmigungsverfahren im Solar- und Windsektor zu wesentlichen Verzögerungen kommt, wird sich bald zeigen.

Investitionen in neue Kraftwerksprojekte sollten dahingehend geprüft werden, um individuelle Risiken einschätzen zu können. Sind alle Genehmigungen erteilt, sind die Anlagen bereits geliefert, und haben die Baufirmen für Corona-bedingte Ausfälle personell vorgesorgt?

Sandra Horling

Über Grüne Sachwerte

Seit 2012 vermittelt und konzipiert Grüne Sachwerte ökologische Geldanlagen in die Energiewende. Die Produkte reichen von unternehmerischen Beteiligungen in ökologische Sachwerte wie Windkraft- oder Solaranlagen bis zu Produkten mit festem Zinssatz wie Inhaberschuldverschreibungen. Wichtig ist uns, dass alle Beteiligungen und Wertpapiere einen Sachwertbezug aufweisen und keinen Börsenschwankungen unterliegen.
Grüne Sachwerte arbeitet auch als Treuhänder für die eigenen Kunden und verwalten in deren Sinne ihre Beteiligungen. Geschäftsführer Michael Horling übernimmt auch Beiratstätigkeiten und vertritt Grüne Sachwerte Kunden in den jeweiligen Beteiligungsgesellschaften.
Hier informiert Grüne Sachwerte regelmäßig über Corona und ökologische Geldanlagen.

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