Pazifik: Bisher extremste Monsterwelle gemessen

Pazifik: Bisher extremste Monsterwelle gemessen
Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Pazifik: Bisher extremste Monsterwelle gemessen

scinexx.de: Monsterwellen ragen weit über den gewöhnlichen Seegang hinaus und können selbst große Schiffe gefährden. Vor der kanadischen Pazifikküste erfasste eine Messboje eine 17,6 Meter hohe Einzelwelle, die fast das Dreifache der signifikanten Wellenhöhe erreichte. Eine wissenschaftliche Analyse erklärt, wie sich ein solches Extrem bilden kann und welche Messgröße künftig zur Einschätzung des Risikos beitragen könnte.

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Gewaltige Wellen müssen nicht zwangsläufig bei besonders hohen Wellenbergen ringsum auftreten. Als Monsterwellen gelten einzelne Ausreißer, die den umgebenden Seegang erheblich überragen und oft ohne erkennbare Vorwarnung entstehen. Entscheidend für ihre Einordnung ist deshalb nicht allein die absolute Höhe, sondern das Verhältnis zum gewöhnlichen Wellengang.

Als Vergleichsgröße dient die signifikante Wellenhöhe, also die mittlere Höhe des höchsten Drittels aller Wellen im betrachteten Zeitraum. Ein frühes bekanntes Beispiel ist die Draupner-Welle, die 1995 an einer Ölplattform in der Nordsee gemessen wurde. Sie erreichte 25,6 Meter und war damit gut doppelt so hoch wie die signifikante Wellenhöhe.

Forscher der University of Victoria (UVic) um Dr. Johannes Gemmrich haben in einer 2022 veröffentlichten Untersuchung ein besonders extremes Gegenstück aus dem Nordpazifik analysiert. Grundlage waren Messungen einer Boje des kanadischen Datenanbieters MarineLabs Data Systems (MarineLabs) vor Vancouver Island sowie ergänzende Modellrechnungen… weiterlesen

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