KI in der Suchmaschinenoptimierung – zündende Synergieeffekte

KI in der Suchmaschinenoptimierung – zündende Synergieeffekte
Noch nie hat sich in der Geschichte der Menschheit eine Innovation so schnell verbreitet wie ChatGPT. Nur zwei Monate dauerte es, bis die Anzahl der Nutzer die 100-Millionen-Marke überschritt – für technische Entwicklungen ist dieses Paradebeispiel einer disruptiven Technologie ein einsamer Rekord.
Ein Vergleich soll diese Dimensionen veranschaulichen: So benötigte Netflix bis zur Registrierung einer Million Nutzer 3,5 Jahre, während ChatGPT dieses Etappenziel in nur fünf Tagen erreichte. In Siebenmeilenstiefeln folgte die Verbreitung auf dem ganzen Planeten. Andere Technologiekonzerne zogen in Form von Google Bard und Bing AI nach.
Die Erfindung läutete mit einem Paukenschlag die neue Epoche des KI-Zeitalters ein und zwang die Gestalter des Digitalzeitalters dazu, ihren noch dem Bereich Brute Force verhafteten Prozessen mithilfe KI-gestützter Anwendungen einen neuen Schwung zu verleihen.
Beleuchten möchten wir in diesem Artikel die Veränderungen durch KI-basierte Anwendungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Leser des Globalmagazins können erfreut sein, denn auch in puncto Nachhaltigkeit liefert Künstliche Intelligenz in Bezug auf die Informationstechnologie gute Dienste.
KI als Werkzeug für das Content-Marketing
Mit Content-Marketing können Unternehmen im Internet ihre Reichweite massiv erweitern und im Zusammenhang mit dem Linkaufbau ihren Traffic auf neue Rekordwerte hieven. Der Chatbot ChatGPT 3 kann im Handumdrehen Artikel nach individuellen Vorgaben erstellen und das Ergebnis erinnert bereits ansatzweise an elaborierte Fachartikel.
Ein guter SEO-Service hat sein SEO-Angebot bereits mit KI SEO erweitert. Denn der Nachfolger ChatGPT 4 reduziert die Fehleranzahl im Vergleich zum Vorgänger um 80 Prozent, ist wesentlich sensibler für sprachliche Feinheiten und zu deutlich komplexeren Antworten fähig. Im Gegensatz zu ChatGPT 3 ist ChatGPT 4 nur als kommerzielle Version erhältlich.
Der richtige Umgang mit ChatGPT
ChatGPT 3 wurde am 30.11.2022 vom Erforscher für Künstliche Intelligenz Open AI LP veröffentlicht. Die wenigen Monate, die es bis zum Release des Nachfolgers ChatGPT 4 benötigte, geben ein Gefühl für das atemberaubende Tempo, das bei exponentiellem Wachstum in der KI-Entwicklung zu erwarten ist. Spannend wird die Frage sein, ob es der KI gelingen wird, ein Bewusstsein zu entwickeln und entsprechend zu handeln; aber das, was frappierend an Goethes Zauberlehrling erinnert, ist ein anderes Thema.
Die Vorteile für SEO-Unternehmen bei der Texterstellung sind bereits heute gewaltig. Für Experten ist es der Königsweg, wenn Texter und KI für ein optimiertes Ergebnis mit maximalem Mehrwert für die Leser zusammenarbeiten, denn Mensch und Maschine können sich wunderbar ergänzen
Die besten Nutzungsmöglichkeiten für ChatGPT im Überblick
Der effektivste Weg für Texter zur Nutzung von ChatGPT ist ein erkenntnistheoretischer Dialog mit dem Chatbot, um tief in die Materie des behandelten Fachgebiets zu tauchen. Dies soll die Google-Recherche nicht ersetzen, ergänzt sie aber wirkungsvoll. Darüber hinaus liefert ChatGPT mögliche Ideen für ein Thema und kann auf Wunsch die Vor- und Nachteile bestimmter Themen skizzieren sowie Tipps für Nutzer zusammenstellen.
Weitere Möglichkeiten sind Vorschläge für den Meta-Title und die Meta-Description sowie für Textblöcke wie die Einleitung und das Fazit. Noch gibt es also „Raum für menschliche Fähigkeiten“.
Noch ist nicht alles Gold, was glänzt
Auch wenn es noch nie eine neue Technologie gegeben hat, die aus dem Stand heraus derart spektakuläre Ergebnisse erzielt wie ChatGPT, ist der Chatbot nicht frei von diversen Kinderkrankheiten. So ist es für Texter notwendig, noch vorhandene Schwächen in puncto Empathie, Authentizität, Kreativität, Einzigartigkeit und Flexibilität auszugleichen. Die zielgruppengerechte Ansprache funktioniert auch noch nicht wirklich gut, und vor allem ChatGPT 3 neigt bei seinen Antworten zum Fabulieren, sodass der Texter dazu gezwungen ist, die Aussagen zu überprüfen.
Carsten Kraus vom Hochbegabtenclub Mensa verglich ChatGPT mit einem Gesellen, dessen politische Auffassung den amerikanischen Demokraten entspreche. Es bestünde ein Hang zur Harmonie und eines stets positiven Blicks auf die Welt, was auf Kosten der Realität gehen könne. Außerdem sei der Chatbot „belehrend und rechthaberisch“. Zwar könne die KI „in vielen Belangen gut helfen, man sollte sie aber nicht überschätzen und den Antworten nicht zu sehr vertrauen“.
KI und Nachhaltigkeit in der IT
Der technische Fortschritt kann uns in puncto Nachhaltigkeit in der IT gute Dienste leisten. Spannende Anwendungen bestehen in der Bedarfsermittlung der IT-Rechenzentren sowie einem intelligenten Ressourcen-Management für einen sparsamen Stromverbrauch.
Automatisierte Prozesse können ebenfalls den Energiebedarf optimieren, während KI-Modelle zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von IT-Systemen herangezogen werden können, um Anwendern nützliche Hinweise zum Stromsparen zu liefern.
Bastian Kissing


