EU berät Fangquoten – kaum Hoffnung für Ostsee-Fischer

EU berät Fangquoten – kaum Hoffnung für Ostsee-Fischer
Foto: Pixabay CC0

EU berät Fangquoten – kaum Hoffnung für Ostsee-Fischer

ntv: In der westlichen Ostsee darf praktisch kein Dorsch mehr gefangen werden und Hering nur noch stark begrenzt. Für die Fischer war die EU-Entscheidung beinahe ein Todesstoß. Seit diesem Jahr darf in der westlichen Ostsee Dorsch gar nicht mehr gezielt gefangen werden und Hering nur noch mit Kuttern unter zwölf Metern Länge und sogenanntem passivem Fanggerät, also etwa Stellnetzen. Darauf hatten sich die Ministerinnen und Minister vergangenes Jahr geeinigt.

Wenn sich heute die für Fischerei zuständigen Ministerinnen und Minister der EU treffen, wird voraussichtlich auch eine Entscheidung über für deutsche Fischer besonders wichtige Dorsch- und Heringsbestände getroffen. Eine Erlaubnis, wieder deutlich mehr zu fangen, wird nicht erwartet. Im Jahr 2021 durften EU-weit noch 1600 Tonnen westlichen Herings und 4000 Tonnen westlichen Dorschs in der Ostsee gefangen werden. Hintergrund der neuen Regeln waren besorgniserregende Entwicklungen vieler Fischbestände. Umweltschützer kritisierten bereits zuvor immer wieder zu hohe Fangmengen und warnten vor Überfischung und erheblichen Schäden für das Ökosystem. Weiterlesen…

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