60 Jahre Kampf für die Menschenrechte

60 Jahre Kampf für die Menschenrechte
Grafik: Facebook

60 Jahre Kampf für die Menschenrechte

Tagesschau: Amnesty International setzt sich für Menschen ein, die unrechtmäßig weggeschlossen werden. So hat die Arbeit der Organisation zumindest ihren Anfang genommen. Es begann mit einem Artikel, den der britische Rechtsanwalt Peter Benenson offenbar 1960 gelesen hat, zu einem Zeitpunkt, als Portugal noch eine Diktatur war.

„Eines Tages hat er etwas über portugiesische Studenten gelesen, die dafür inhaftiert worden waren, dass sie auf die Freiheit angestoßen hatten“, sagt Emily Nevins, die Kampagnen-Verantwortliche bei Amnesty International. „Dieses Unrecht hat Benenson tief getroffen, zumal klar war, dass das nicht nur in einem Land passierte, sondern an vielen Orten der Welt. Und dann hat er die Leute dazu aufgerufen, Briefe zu schreiben und die Regierungen unter Druck zu setzen, diese Gefangenen wieder freizulassen. Und aus dieser einfachen Idee ist Amnesty entstanden und immer weiter gewachsen.“

1977 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Zu den größten Erfolgen, zu denen Amnesty nach eigenem Verständnis maßgeblich beigetragen hat, zählen das absolute Folterverbot, die Einrichtung eines Hochkommissariats für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, die Schaffung eines Internationalen Strafgerichtshofs und das Verbot von Rüstungsexporten, die zu Menschenrechtsverletzungen beitragen können. Weiterlesen…

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