Ein Filmfest zu Atomkraft und atomarer Bedrohung

Ein Filmfest zu Atomkraft und atomarer Bedrohung
Foto: uraniumfilmfestival.org

Ein Filmfest zu Atomkraft und atomarer Bedrohung

Auch in diesem Jahr wird das Internationale Uranium Film Festival wieder „strahlende“ Filme nach Berlin bringen. Vom 6. bis 13. Oktober zeigt das in der Welt einzigartige Filmfest fünf ausgezeichnete Filme rund um die brandheissen Themen Atomkrieg und Atomkraft.  Dazu hat das Festivalteam drei Spielorte in Berlin ausgewählt: Zeiss-Großplanetarium, Filmkunst66 und das Kino in der Königsstadt.

„Es ist ein schwieriges Jahr. Die ganze Welt verfolgt den Krieg in der Ukraine mit der realen Bedrohung des Einsatzes von atomaren Waffen“, sagt Festivalgründer Norbert G. Suchanek. „Das Uranium Film Festival in Berlin wird dieses Jahr finanziell lediglich von der Elektritzitätswerke Schönau (EWS) unterstützt, wofür wir sehr dankbar sind. Doch das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und deckt nur die minimalsten Kosten eines Festivals ab.“

Das Internationale Uranium Film Festival fand in diesem Jahr bereits im Mai zum elften Mal in Rio de Janeiro im Museum für Moderen Kunst statt. Außerdem war es im Juni erstmals mit ausgewählten Filmen in Dänemark zu Gast in Partnerschaft mit den dänischen  Umweltgruppen „NOAHs Urangruppe“ und  „Miljøorganisationen VedvarendeEnergi“. Am 24. und 25. August wird das Festival zudem seine Prämiere in Norwegen, in der Cinemateket von Bergen haben.  Die Norwegischen Festivalpartner sind ICAN Norway und die Ärzte gegen Atomwaffen (IPPNW Norway). Langjähriger Festivalpartner in Berlin ist die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW). Filmprogramm: https://uraniumfilmfestival.org/de/berlin-2022-programm

Suchanek: „Wir hoffen deshalb noch auf weitere Unterstützer und Spenden, damit das Festival seinen Auftrag auch in diesem Jahr wieder erfüllen kann. Möglichst viele Menschen ins Kino bringen und anregende, geistreiche Diskussionen rund um Atomkraft und Atomwaffen zu stimulieren.“

Daher gibt es ab sofort ein Crowdfunding bei ecocrowd! Mit dem gesammelten bzw. gespendeten Geld, sollen:

  • 1. Basiskosten des Festivals: Dazu gehören Mieten für die Filmsäle, Bereitstellung der Filme, Produktion von Werbe- und Informationsmaterial zum Festival.  Auslagenerstattung der freiwilligen Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen des Festivals in Berlin
  • 2. Übersetzung und Untertitelung der englischsprachigen Filme

finanziert werden.

Das Festival wird in jedem Fall stattfinden, auch wenn die Zielsumme nicht erreicht wird. Doch je mehr Unterstützung desto mehr Publikum können wir erreichen. Sollte die Zielsumme überschritten werden, können wir noch bessere Werbung für das Festival machen und so mehr öffentliche Aufmerksamkeit erreichen. 

hjo

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