Planet Wild

Planet Wild
Das Berliner Startup Planet Wild ruft zur Rettung des Planeten auf. Mit monatlichen Aktionen sollen gefährdete Arten wieder angesiedelt, Ozeane von Plastik befreit und Wälder wieder der Natur zurückgegeben werden. Die global agierende Community setzt sich aus Menschen zusammen, die sich um den Erhalt des Planeten kümmern und sich für die Umsetzung von Naturschutzprojekten einsetzen.
Die von Planet Wild initiierten Aktionen werden in einem mehrstufigen Prozess geprüft, um höchste Qualitätsstandards und Transparenz über die Mittelverwendung zu gewährleisten. Mitglieder haben die Möglichkeit, an den monatlichen Missionen teilzunehmen und durch ihre Unterstützung zum Erfolg der Aktionen beizutragen.
Alle Schäden, die der Mensch in den Ökosystemen der Welt angerichtet hat, können rückgängig gemacht werden, wenn wir direkt handeln. Schließen Sie sich uns an und retten Sie den Planeten – eine Mission nach der anderen!
Planet Wild
Die Verteilung der Mittel erfolgt zu 91 Prozent auf der Grundlage der Abstimmungen der Community in den Bereichen Wälder, Ozeane, Tiere und Bewusstseinsbildung. Die verbleibenden neun Prozent dienen als Servicegebühr für die Finanzierung der Betriebskosten.
In einer Zeit, in der die Bedrohung durch den Klimawandel und das Artensterben immer akuter wird, setzt Planet Wild ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten und ruft dazu auf, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und einen aktiven Beitrag zum Naturschutz zu leisten.
Wer steckt hinter Planet Wild?
Planet Wild wurde von drei Berlinern gegründet: Markus Gilles (Soziologe), Jonas Brandau (Filmemacher) und Andreas Pursian (Programmierer). Unser Ziel ist es, den Planeten für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Wenn du uns besser kennenlernen möchtest, melde dich oder nimm an der Konversation auf unserem Discord-Server teil. hello@planetwild.com
All dies wäre nicht möglich ohne Unterstützer – die Planet Wild-Community. Jeden Monat arbeiten Planet Wild mit Organisationen vor Ort zusammen, um bedrohte Arten zu schützen, Ozeane zu säubern und Wälder wiederzubeleben.
Unterstützen Sie Missionen wie diese und werden Sie Teil der Bewegung zum Schutz unseres Planeten!
Mission 1 – Wir schützen die europäischen Bisons
Nur wenige der heute lebenden Menschen haben das Glück, einen europäischen Bison in freier Wildbahn zu sehen. Einst durchstreiften sie das europäische Tiefland über weite Entfernungen. Doch vor 100 Jahren sind sie in freier Wildbahn vollständig ausgerottet worden. Jetzt arbeiten Naturschützer daran, diese majestätischen Kreaturen, die eine viel wichtigere Rolle spielen, als wir uns je vorstellen konnten, wieder zurückzubringen.
Wir arbeiten mit dem polnischen Wildtierpionier ZTP zusammen, um die Population der „sanften Riesen“ in Europa wiederherzustellen. Und wir werden moderne Technologien einsetzen, um unsere Erfolgsaussichten zu erhöhen. Ein großes Dankeschön an Rewilding Oder Delta e.V. für die Ermöglichung dieser Mission.
Mission 2 – Wir säubern den Meeresboden in 40 Metern Tiefe
Wir haben uns mit Coral Soul aus Spanien zusammengetan, um den Meeresboden in 40 Metern Tiefe zu säubern und ein Meeresparadies davor zu bewahren, sich langsam in einen Korallenfriedhof zu verwandeln.
Mission 3 – Wir lassen einen Wald nach der Katastrophe wieder auferstehen
Der Harzer Wald hat in nur drei Jahren fast 80 % seines grünen Baumbestands verloren. Wir haben uns mit dem Nationalpark Harz zusammengetan, um diesen verheerenden Trend umzukehren und in nur einer Generation eine jahrhundertelange Anpassung an den Klimawandel zu erreichen.
Mission 4 – Zurück vom Aussterben! Begrüßen Sie den Steinkauz.
Wir haben Europas süßesten Vogel gefunden und werden ihn vor dem Aussterben bewahren – mit der Kraft der Innovation und einem Plan, der vor 30 Jahren begann.
Mission 5 – Was ist mit der Oder passiert (und was können wir dagegen tun?)
Durch ein mysteriöses Ereignis wurden Millionen von Fischen in der Oder getötet. Wir bauen das Ökosystem des Flusses wieder auf, um Leben zurückzubringen.
Mission 6 – Wir trainieren Guerilla-Brandbekämpfer auf Sizilien
Die Waldbrände in Sizilien haben einen Punkt erreicht, an dem sich die Natur nicht mehr erholen kann. Wir bilden Guerilla-Feuerwehrleute aus, die ihre lokalen Wälder schützen.
Mission 7 – Wir setzen einen Luchs wieder in die Wildnis aus
Ein Luchsbaby wurde in einer Tierfalle gefangen und von seiner Mutter getrennt. Nach eineinhalb Jahren der Pflege entlassen wir unser nun fast erwachsenes Baby wieder in die Wildnis.
Mission 8 – Wir schützen Delfine vor Massentourismus
Delfine benutzen komplexe Töne, um unter Wasser zu kommunizieren. Doch die Lärmbelästigung durch Touristenboote zerstört ihren akustischen Lebensraum. Wir unterstützen die Forschung an der Algarveküste, um die Auswirkungen besser zu verstehen und uns für einen besseren Schutz einzusetzen.



Wenn ich richtig informiert bin, könnten eure Mitglieder ihre Beiträge bei Umfirmierung in eine gemeinnützige GmbH steuerlich geltend machen. Für mich ist das bei der Auswahl meiner Spendenziele essenziell, weil ich durch die Steuererstattung den Staat zwingen kann, „mitzuspenden“ und meine Spende effektiv verdoppeln kann. Ohne Absetzbarkeit ist eine Mitgliedschaft bei euch keine Option für mich und ich lenke meine Spenden lieber in andere Richtungen.
Ich unterstütze viele Umwelt/natur/tieraktivisten und mein Interesse war direkt geweckt als eure Page beworben wurde das bewerben eurer Page hätte mich schon skeptisch machen müssen. Meinen Vorrednern kann ich bezüglich Transparenz und einigem was zweifeln lässt ob es um Gewinn oder wirklichen Naturschutz geht.
Warum muss man ein Tier von seiner Mutter trennen um es anderswo in Menschenhand auf zu ziehen und dann irgendwo aus gewildert zu werde ????? Und dann offensichtlich-so hört es sich an – in ein Gebiet wo es keine Luchse gibt. Und selbst wenn es dort andere Luchse gibt ist dies schon ein seltsame Schritt zur artenauswilderung.
Hört sich eher schwer an nach : oh wir haben zufällig einen Luchs in einer Falle. Der macht sich bestimmt gut auf YouTube als Auswilderungesprojekt. Mit Tieren kriegt man Menschen ja oft. Und son süßer Lux. Hat natürlich was.
Also das überzeugt mich leider so gar nicht. Da geb ich mein Geld lieber weiter an Mission Erde , wilderness international und Malawie Hilfe. Alles gemeinnützige Vereine mit totaler Transparenz.
Schade.
Hi Rina,
Ich bin Jonas, einer der Gründer von Planet Wild und ich muss an dieser Stelle wirklich das Harzer Luchsprojekt und Ole Anders in Schutz nehmen. Die machen großartige Arbeit. Deine Unterstellung, dass der Luchs nur für „YouTube-Fame“ eingefangen wurde geht gar nicht.
Ich kann dich gerne mit dem Projekt in Verbindung setzen wenn du offene Fragen zur Umsetzung hast. Schreib mir einfach unter jonas @ planetwild .com .
Jo, das würde mich auch interessieren. Warum wurde die GmbH als Gesellschaftsform gewählt? Ohne bzw. nur „beschränkte“ Haftung? Ist schon etwas suspekt. Oder? Wäre schön, hierauf eine schlüssige Antwort zu erhalten. Warum wurde keine gemeinnützige Form gewählt?
Hi Birgit,
Ich bin Jonas, einer der Gründer von Planet Wild. Wir sind eine „normale“ GmbH weil wir Planet Wild aus unserem vorherigen Startup ausgegründet haben. Der Wechsel in eine gGmbH (gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist leider sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden, trotzdem ist das langfristig ein Ziel von uns.
Gleichzeitig gilt: Die GmbH ist „nur“ unsere rechtliche Form. Inhaltlich würde sich unsere Arbeit nicht ändern, wenn wir die rechtliche Form wechseln.
Frag gerne, wenn du weitere Fragen hast.
LG Jonas
PS, alle GmbH’s, also die meisten Firmen in Deutschland sind „mit beschränkter Haftung“. Das ist der Standard.
Hört sich für mich vor allem nach einem lukrativen charity Geschäftsmodell an.
All die schönen Buzz Words. Etwas tun, zerstörtes wieder aufbauen, Natur retten, Wildtiere (ach die gibt es noch, wie toll von euch)…
Wofür andere Organisationen sich jahrelang engagieren, geht doch eigentlich auch im Monatsrythmus, hier mal was getan, da mal was getan. Schritt für Schritt. Dass es Milliarden Schritte bräuchte sagt man besser nicht dazu, aber hey, ihr seid ja nicht allein, andere gehen auch ihre Schritte.
Das beste ist aber, dass Menschen ein Abo abschließen, völlig ohne Risiko und dann dauerhaft Geld fließt. Wieviel das ist und ob 9% für den Overhead viel oder wenig sind, lässt sich für mich nicht feststellen. Als GmbH ist PlanetWild weniger zu Transparenz verpflichtet als ein Verein wie Greenpeace, wo ich Aufstellungen zur Höhe und Mittelverwendung lese (https://www.greenpeace.de/spenden/initiative-transparente-zivilgesellschaft), hier nicht.
Ich bemerke vor allem, dass sehr viele Youtube-Kanäle das Start-up bewerben. Die wollen sicher alle nur Gutes, aber wieviel Einblick haben die? Alle sagen quasi den gleichen Text auf.
Immerhin zum Team gehören drei Personen, die der Projekt-Evaluation zugeordnet werden. Es werden sinnvolle Kriterien zur Auswahl von Projekten und nachvollziehbare Bereiche genannt, in denen sie aktiv werden wollen.
Vielleicht ist es sogar die bessere Herangehensweise, wenn die konventionellen Organisationen in Summe ja bisher nicht erfolgreich waren?
Ich kann es nicht beurteilen, wünsche mir aber, dass die Begeisterung und Hilfsbereitschaft, die durch PlanetWild geweckt werden und letztlich in „Spenden“-Bereitschaft münden soll, wirklich mehr Aufmerksamkeit schaffen, echtes Wissen transportieren und am Ende nur Gewinner dastehen: Natur, lokale Organisationen und die Zukunft.
Agreed.
Die offensichtlich riesigen Summen die sie in YT-Influencing kippen, die undurchsichtige Organisation als profit-orientierte GmbH und die hohe undurchsichtigkeit über Einnahmen und nutzung der Ressourcen machen mich persönlich extrem misstrauisch. Wer in den Werbe-spots von established titles oder masterworks mit ähnlicher Intensität Werbung betreibt? Steht schonmal ziemlich im Verdacht.
Hi Pierre und ReRe,
ich kann eure gesunde Skepsis verstehen und sie euch natürlich nicht komplett nehmen. Aber so viel sei gesagt: Wir sind ein kleines, feines Team und erreichen mit Planet Wild drei Dinge: Wir mobilisieren viel Geld für unsere Partnerprojekte, sorgen mit unseren reichweitenstarken Videos für die Aufmerksamkeit, die diese Projekte normalerweise nicht bekommen, und informieren darüber hinaus Millionen von Menschen zu Umweltschutz-Themen. Es gibt uns nun erst seit drei Jahren, aber wir haben schon über 30 Millionen Menschen erreicht. Darauf bin ich sehr stolz.
Und natürlich berichten wir transparent über unsere Einnahmen und darüber, wie wir die Gelder investieren. Das könnt ihr alles auf unserer Website nachlesen.
Ist unser Ansatz der einzig richtige? Natürlich nicht. Tragen wir aber durch unsere Kombination aus Crowdfunding und Video-Storytelling dazu bei, dass viele unserer Partnerprojekte neue Meilensteine erreichen? Definitiv ja.
Wenn ihr euch mehr austauschen wollt, schreibt mir gerne eine E-Mail an jonas @ planetwild .com .
LG Jonas
Eure kreative Herangehensweise an Umweltthemen macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Macht weiter so mit eurem Engagement für unseren Planeten!
Viele Grüße,
Sandra
Danke für das Lob
Für die nächste Generation super wichtig aber auch schon heute für unser aller Lebensqualität! Ich bin viel in der Natur, beobachte dort gerne Tiere und Pflanzen! Wir müssen das erhalten!
Tolle Arbeit!