Schnurstracks in die Energiekosten-Falle

Schnurstracks in die Energiekosten-Falle
Foto: Geralt/Pixabay CC/PublicDomain

Schnurstracks in die Energiekosten-Falle

Die Kritik am Klimaschutz in Deutschland ist – mal wieder(!) – vernichtend. Der eigene Expertenrat hält die Annahmen der Regierung zum Emissionsrückgang für unrealistisch. Sein gerade publiziertes Gutachten ist da eindeutig und unmissverständlich: Die Verfehlung der Klimaziele sei vermutlich größer als angenommen. Schon jetzt darf als sicher gelten: Deutschland drohen weitere gerichtliche Klimaauseinandersetzungen.

Besonders schlimm in diesem Kontext ist, dass die zuständige Ministerin weiter stur gegen jede vernünftige Klimapolitik den fossilen Kraftwerkspark ausbauen will und damit sehenden Auges in die verkehrte Richtung läuft – entgegen jeglicher Warnungen vor diesem Fehler. Das freut allerhöchstens ihre ehemaligen Kollegen aus der aus der Öl- und Gasbranche.

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Taschenspielertricks sind keine gute Klimaschutzpolitik

Katharina Reiche missachtet, dass Klimaschutz unabhängig von Öl und Gas macht und Deutschland gegen künftige Krisen wappnet, wie dies der BUND in seiner Pressmeldung zur Kritik am Weg der CDU-Frau formuliert. Auch die DUH brandmarkt die aktuelle Klimaschutzpolitik als „Luftschloss“. Die Ministerin versuche mit einem „doppelten Taschenspielertrick“, die Zahlen „schönzurechnen“.

Gute Klimaschutzpolitik geht anders!

Der fossile Weg führt jedenfalls zielsicher in die Kostenfalle. Am Ende, darin sind sich Umwelt- und Klimaschützer einig, zahlen die Menschen die hohe Zeche, für die aktuelle Politikerinnen und Politiker verantwortlich sind. Die Bürgerinnen und Bürger müssen dann trotzdem die Kosten für höheren Kraftstoff und teureres Heizen schultern – das muss nicht sein. Es darf nicht sein – vor allem: Es müsste nicht sein.

Gerd Pfitzenmaier

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