Wirtschaft nach Corona wieder in Gang setzen

Wirtschaft nach Corona wieder in Gang setzen
Bild: Pixabay CC/PublicDom,ain/ds 30

Wirtschaft wieder in Gang setzen

Wie kann es gelingen, die Funktionsfähigkeit des Wirtschaftssystems und der Unternehmen zu erhalten, ja sogar im Sinne echter Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln? Und wie kann nachhaltiges Investieren gezielt hierzu beitragen?

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) hat ein umfassendes Konjunkturprogramm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise vorgelegt. Im Kern sieht dieses für Deutschland und die Europäische Union entwickelte Finanzierungskonzept die Aktivierung von brach liegenden privaten Sparvermögen vor, anstatt mit hoher Neuverschuldung die nationalen Haushalte zu belasten.

Erklärtes Ziel ist die flächendeckende Wiederbelebung der Konjunktur unter den Vorzeichen nachhaltigen Wirtschaftens und Investierens.

Konsquent nachhaltiges Investment mit ganz neuem Ansatz

„Der Klimaschutz ist und bleibt eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Wenn aus der Corona-Krise eine positive Lehre gezogen werden kann, dann diese: Nachhaltigkeit ist für unser Wirtschaftssystem keine Kür, sondern Pflicht. Gerade für die Finanz- und Fondsbranche ist es jetzt ein Gebot der Stunde, die immensen ökologischen, sozialen, aber auch ökonomischen Chancen für einen zukunftsweisenden Neustart zu erkennen und die wirtschaftlichen Weichen in Richtung glaubwürdiger Nachhaltigkeit zu stellen“, erläutert, der Vorsitzende von B.A.U.M., Gründer von Green Growth Futura und Initiator des gemeinsam mit der GLS Bank aufgelegten B.A.U.M. Fair Future Fonds (ISIN DE000A2JF709 / WKN A2JF70), Prof. Dr. Maximilian Gege. „Vermögensverwalter und Asset Manager müssen mit gutem Beispiel vorangehen und unter Beweis stellen, dass mithilfe konsequent nachhaltiger und ESG-konformer Geldanlagen ein neues Verständnis von Nachhaltigkeit befördert werden kann.“

Anders als übliche Konjunkturpakete Privatgeld soll sichere Rendite bringen

Die anbieterunabhängige Research- und Beratungsgesellschaft für nachhaltige Geldanlagen und Sustainable Finance, Green Growth Futura, unterstützt aktiv die bundes- und EU-weite Kampagne von B.A.U.M., die sich neben Politik und Öffentlichkeit vor allem an Finanzdienstleister und Vermögensverwalter richtet.

Im Gegensatz zu vielen bereits existierenden Konjunkturpaketen für grünes Wirtschaften schlägt das nachhaltige Investitionsprogramm einen völlig neuartigen Ansatz vor: Anstatt künftige Generationen mit den unabsehbaren Folgen einer hohen Staatsverschuldung zu belasten, soll der Wirtschaftsaufschwung mithilfe von privaten Geldern finanziert werden, das wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes für die Sparer ohnehin keine Zinsen abwirft. Diese in einen Zukunftsfonds investierten privaten Gelder der Bürgerinnen und Bürger können den Anlegern eine sichere Rendite von mindestens 2 bis 4 Prozent einbringen, da die durch die Fondseinlagen geförderten nachhaltigen Unternehmen durch den verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien und Ressourcen-Effizienz-Maßnahmen massive Kosteneinsparungen realisieren können, die wiederum die Zinserträge der Fondssparer refinanzieren.

Baris Calisan

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