Agrarökologische Wende kann Leben retten

Agrarökologische Wende kann Leben retten
Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Agrarökologische Wende kann Leben retten

fr.de: Kriege treffen die Ärmsten weltweit am härtesten. Die agrarökologische Wende könnte die nächste Hungerkrise verhindern.

Der Krieg im Iran pausiert. Hunderttausende Menschen der Region leiden noch immer unter den Folgen, der Vertreibung und der Ungewissheit. Bereits bestehende Krisen haben sich im Schatten des Krieges verschärft. Die Auswirkungen sind global und werden noch lange spürbar sein. Während sich der deutsche Blick allzu oft auf die heimische Tankstelle richtet, wird klar: Dieser Krieg hat weltweit wieder die Ärmsten am härtesten getroffen!

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Viele der Katastrophen in Folge des Krieges finden leise statt. Die steigenden Rohstoffpreise führen dazu, dass Kunstdünger teurer geworden ist und Transportkosten gestiegen sind. Durch gestiegene Lebensmittelpreise und die mangelnde Versorgung notleidender Menschen droht eine weitere Ernährungskrise.

Eine agrarökologische Wende schützt unbeteiligte Menschen im Globalen Süden

Dabei drehen wir uns im Kreis, denn schon kurz nach dem Beginn des Angriffs Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 haben wir vor den Folgen der Eskalation für die Ernährungssituation gewarnt und es kam, wie es kommen musste. Auf Teuerungen folgten Inflation, eine ausgewachsene Ernährungskrise und damit Hunger. Damals beobachteten wir die Entwicklungen aufmerksam und wir warnten. Vor allem aber förderten und forderten wir: Es braucht eine Transformation der Landwirtschaft und der Ernährungssysteme!

Denn eine agrarökologische Wende schützt unbeteiligte Menschen im Globalen Süden, aber auch im Norden vor den Folgen von Kriegen, Konflikten und Krisen. Doch die von Brot für die Welt und anderen angemahnte Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme wurde bislang nicht ausreichend umgesetzt. Die Landwirtschaft vieler Länder ist nach wie vor strukturell abhängig von Importen und hochenergieintensiven Produktionsweisen – insbesondere von erdgasbasiertem, synthetischem Stickstoffdünger.

Vorsorge heißt, auf agrarökologische und menschenrechtsbasierte Lösungen zu setzen

Vorsorge heißt, auf agrarökologische und menschenrechtsbasierte Lösungen zu setzen. Der Ansatz stärkt lokale Gemeinschaften und Produktionsketten, indem er sie unabhängiger von Dünger- und Nahrungsimporten macht und kurze Vermarktungswege priorisiert… weiterlesen

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