Bio-Olivenöl: Basis für gesunde mediterrane Küche

Bio-Olivenöl: Basis für gesunde mediterrane Küche
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Bio-Olivenöl: Basis für gesunde mediterrane Küche

Olivenöl ist ein Hauptbestandteil der mediterranen Küche. Diese gilt aufgrund der großen Auswahl an frischen Zutaten als überaus gesund. Olivenöl hat den Ruf, Arterienverkalkung und Demenz vorzubeugen und den Cholesterinspiegel zu senken.

Auch Diabetikern, Übergewichtigen und Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, wird der Verzehr von Olivenöl ans Herz gelegt. Warum ist das Produkt so gesund, was unterscheidet herkömmliches und biologisches Olivenöl aus Spanien und für welche Speisen ist hochwertiges Bio-Olivenöl geeignet?

Warum ist Olivenöl so gesund?

Seinen außerordentlichen Ruf als gesundes Lebensmittel erhielt Olivenöl durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Diese wertvollen Nährstoffe senken die Blutfettwerte und verhindern, dass es in den Blutgefäßen zu Ablagerungen (Arteriosklerose) kommt, die die Durchblutung einschränken und im schlimmsten Fall einen Herzinfarkt auslösen.

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Obendrein beheimatet Olivenöl eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen. Dabei ragt der hohe Gehalt an Vitamin E heraus. Der Nährstoff gilt aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften als wirkungsvolles Antioxidans. Vitamin E bindet freie Radikale und erhält eine gesunde Zellstruktur. 

Die ursprüngliche Herstellung von Olivenöl

Im traditionellen Verfahren werden die Oliven, die zur Gattung Obst gezählt werden, nach der Ernte mit einer Steinmühle zu einer Paste zermahlen. Die Paste wird gepresst und von allen wässrigen Rückständen befreit. Als Endprodukt bleibt reines, hochwertiges Olivenöl zurück.

Unterschied zwischen herkömmlichem und biologischem Olivenöl

Bei der Herstellung herkömmlicher Olivenöle werden oft Methoden verwendet, die sich nicht immer als nachhaltig bezeichnen lassen. So werden für die Haine große Flächen gerodet und schädliche Pestizide und Herbizide eingesetzt. Die Oliven werden relativ früh geerntet und lange gelagert, was negative Auswirkungen auf die Qualität und den Geschmack nach sich zieht.

Bio-Olivenbauern dagegen setzen vornehmlich auf erneuerbare Energiequellen. Bei der Ernte und der Pressung kommen Verfahren zur Anwendung, welche die Wasserressourcen schonen, die Bodenerosion eindämmen und die Verwendung von Mineralöl vermeiden, um die Ernte nicht zu kontaminieren. Biologisches Olivenöl zeichnet sich durch die folgenden Faktoren aus:

  • Anstatt Düngemittel kommt natürlicher Kompost zur Anwendung, wodurch die Bodenqualität verbessert und die Artenvielfalt erhalten bleibt.
  • Die Oliven werden auf dem Höhepunkt der Reife geerntet und sofort verarbeitet.
  • Die Ernte wird per Hand oder mithilfe einfacher Geräte ohne den Einsatz von motorisierten Erntemaschinen durchgeführt, um die Oliven sanft vom Olivenbaum zu lösen und nicht zu beschädigen.
  • Zur Bewässerung wird recyceltes Brauchwasser beziehungsweise in Zisternen gesammeltes Niederschlagswasser verwendet.
Die verschiedenen Qualitätsstufen von Olivenöl

In Deutschland sind drei Kategorien maßgeblich:

  • Olivenöl Extra Virgen: Es werden ausschließlich Oliven aus der ersten Pressung verwendet, bei der die wertvollen Inhaltsstoffe und Aromen noch vollständig erhalten sind. Die Pressung erfolgt mechanisch bei Temperaturen, die 27° Celsius nicht überschreiten (Kaltpressung).
  • Olivenöl Virgen: Auch diese Qualitätsstufe wird kalt gepresst, darf aber bis zu zwei Prozent freie Fettsäuren enthalten, wodurch die gesundheitliche Wirkung und der Geschmack leicht eingeschränkt sind.
  • Olivenöl: Dabei dürfen warmgepresste und raffinierte Öle beigemengt werden, wodurch Qualität, Geschmack und Bekömmlichkeit weiter abnehmen. Einfaches Olivenöl besitzt allerdings den Vorteil, dass es sich bis auf 220°° Celsius erhitzen lässt und sich zum Braten und Backen eignet.
Wie wird Olivenöl in der Küche verwendet?

Mediterrane Spitzenköche verwenden Olivenöl für eine große Anzahl von Gerichten. Dabei ist es von Bedeutung, dass natives Olivenöl Temperaturen von 180° Celsius nicht verträgt. Darüber werden die gesunden Inhaltsstoffe zerstört und es können sich gesundheitsgefährdende Wirkstoffe bilden.

Erfahrene Köche benutzen daher beim Braten und Backen einfaches Olivenöl mit seinem höheren Rauchpunkt und geben hochwertiges Extra Virgen Bio-Olivenöl erst nach der Garphase bei. Auf diese Art und Weise lassen sich sowohl Salate und Fischgerichte als auch Pizza, Pasta und süße Nachspeisen veredeln.

Woran ist erstklassiges Olivenöl zu erkennen?

Wer beste Qualität erwerben möchte, greift im Supermarktregal zu Extra Virgen Olivenöl in Bio-Qualität oder bestellt das Öl bei seriösen Anbietern wie spanish-oil.com im Internet. Doch auch in der höchsten Qualitätsstufe machen sich Unterschiede bemerkbar. So zeichnet sich Olivenöl der Spitzenklasse durch eine hellgrüne bis gelbgrüne Farbe aus.

Überdies lässt sich ausgezeichnetes Olivenöl am Geschmack erkennen, der in Nuancen von fruchtig über nussig bis leicht bitter daherkommt. Verströmt ein Olivenöl keinen oder einen leichten Essiggeruch, ist von einer minderen Qualität auszugehen.

Coco

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