Das Uranium Film Festival Berlin hat Filmpreise vergeben

Das Uranium Film Festival Berlin hat Filmpreise vergeben
Screenshot: uraniumfilmfestival.org

Das Uranium Film Festival Berlin hat Filmpreise vergeben

Der Spielfilm VALLEY OF THE GODS (Dolina Bogow) von Regisseur Lech Majewski aus Polen und der Dokumentarfilm BALENTES – THE BRAVE ONES (I CORAGGIOSI) der australisch-italienischen Regisseurin Lisa Camillo sind die Hauptgewinner des Internationalen Uranium Film Festivals (IUFF) in Berlin 2020.

„Sicherheit geht vor!“ Das war die Grundvoraussetzung für das Internationale Uranium Film Festival (IUFF) in Berlin im renommierten CineStar-Kino in der Kulturbrauerei, das am Sonntag, den 18. Oktober mit der Preisverleihung zu Ende ging. Abstand halten und Anti-Coronavirus-Masken waren während dieses weltweit einzigartigen Filmfests des Atomaren Zeitalters obligatorisch. An vier intensiven Tagen wurden 14 „atomare“ Spielfilme und Dokumentarfilme aus Österreich, Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Moldawien, Polen und den USA gezeigt.

„Es war richtig gut. Trotz der eigenartigen, durch Covid-19 bestimmten Umstände war das IUFF Berlin 2020 definitiv eines unserer erfolgreichsten Festivals“, zieht die Berliner Uranium Film Festival-Produzentin Jutta Wunderlich Bilanz.

bester film 2020 valley of the gods Tim Jakobs Lech Majewski
Tim Jakobs und Lech Majewski Screenshot: uraniumfilmfestival.org

Bester Spielfilm:

Die Jury des Uranium Film Festivals verlieh die Festivaltrophäe für den besten Spielfilm an VALLEY OF THE GODS (Dolina Bogow), Buch und Regie Lech Majewski aus Polen, mit Josh Hartnett, John Malkovich, Berenice Marlohe, John Rhys-Davies, Jaime Ray Newman und Laura Ecas.

Begründung der Jury.

Timo Jakobs, deutsche Schauspieler und Produzent Timo Jacobs im Namen der Festivaljury während der Preisverleihung:  „Lech Majewski schaffte es, bekannte Filmstars wie John Malkovich und Josh Hartnett für seinen Film zu gewinnen, was ihn umso wertvoller macht. Valley of the Gods kann deshalb die Frage des Uranabbaus und seine katastrophalen Folgen für die Navajo nach Hollywood bringen. Damit wird das Thema einer Welt bewusster, die durch Dokumentarfilme bislang kaum zu erreichen ist. Schon allein deshalb gebührt Lech Majewski eine Auszeichung des Uranium Film Festivals.

Ich persönlich erlaube mir auch die Möglichkeit beim Schopf zu packen und mich herzlich für diesen Film zu bedanken. Ihnen, Lech Majewski, diesen Preis überreichen zu dürfen ist mehr wert für mich als Stephen Spielberg einen Oscar. Ihr magischer Realismus ist ein Geschenk für jeden Filmliebhaber, mögen sie weiter motiviert sein und durch die Kunst mit uns kommunizieren.“

beste feature doko 2020 lisa camillo lech majewski foto marek karakasevic
LIsa Camillo und Lech Majewski Screenshot: uraniumfilmfestival.org

Bester Feature-Dokumentarfilm:

Die Jury des Uranium Film Festivals verlieh die Festivaltrophäe für den besten Feature-Dokumentarfilm an die italienisch-australische Produktion BALENTES – THE BRAVE ONES (I CORAGGIOSI) unter der Regie von Lisa Camillo.

Begründung der Jury:

„Der Film behandelt eine zentrale, hochaktuelle Frage der internationalen Friedens- und Umweltbewegung: Umweltzerstörung durch Krieg und (andere) militärische Aktivitäten. Dies geschieht anhand des Beispiels Sardiniens, wo das besonders deutlich wird“, begründete Prof. Manfred Mohr von ICBUW für das Uranium Film Festival. „Eindrucksvoll setzt die Dokumentation die herrliche Landschaft der Insel in Kontrast zu den verheerenden Verwüstungen auf den Militärübungsplätzen und in ihrem Umfeld. Eines, aber nicht das einzige der dahinter stehenden Probleme ist das der Uran- oder DU-Waffen, für deren (weitere) Ächtung sich ICBUW einsetzt.

Der Film besticht durch seine hohe Professionalität, gekoppelt mit einem großen persönlich-politischen Engagement zugunsten der betroffenen Menschen und der geschundenen Natur. Er bleibt nicht bei der Problem- und Zustandsbeschreibung stehen, sondern illustriert breit und überzeugend das dagegen gerichtete, typisch sardische Aufbegehren der Zivilbevölkerung.“

Lobende Erwähnungen erhielten der Dokumentarfilm VOM SINN DES GANZEN – DAS NETZWERK DES PHYSIKERS HANS-PETER DÜRR von Claus Biegert, der Dokumentarfilm THE SOVIET GARDEN (Grădina Sovietică) von Dragoș Turea aus Moldawien sowie der Animationsdokumentarfilm DAY OF THE WESTERN SUNRISE von Keith Reimink. (Quelle:

Begründung der Jury:

„Der Film behandelt eine zentrale, hochaktuelle Frage der internationalen Friedens- und Umweltbewegung: Umweltzerstörung durch Krieg und (andere) militärische Aktivitäten. Dies geschieht anhand des Beispiels Sardiniens, wo das besonders deutlich wird“, begründete Prof. Manfred Mohr von ICBUW für das Uranium Film Festival. „Eindrucksvoll setzt die Dokumentation die herrliche Landschaft der Insel in Kontrast zu den verheerenden Verwüstungen auf den Militärübungsplätzen und in ihrem Umfeld. Eines, aber nicht das einzige der dahinter stehenden Probleme ist das der Uran- oder DU-Waffen, für deren (weitere) Ächtung sich ICBUW einsetzt.

Der Film besticht durch seine hohe Professionalität, gekoppelt mit einem großen persönlich-politischen Engagement zugunsten der betroffenen Menschen und der geschundenen Natur. Er bleibt nicht bei der Problem- und Zustandsbeschreibung stehen, sondern illustriert breit und überzeugend das dagegen gerichtete, typisch sardische Aufbegehren der Zivilbevölkerung.“

Lobende Erwähnungen erhielten der Dokumentarfilm VOM SINN DES GANZEN – DAS NETZWERK DES PHYSIKERS HANS-PETER DÜRR von Claus Biegert, der Dokumentarfilm THE SOVIET GARDEN (Grădina Sovietică) von Dragoș Turea aus Moldawien sowie der Animationsdokumentarfilm DAY OF THE WESTERN SUNRISE von Keith Reimink. (Quelle:

Begründung der Jury:

„Der Film behandelt eine zentrale, hochaktuelle Frage der internationalen Friedens- und Umweltbewegung: Umweltzerstörung durch Krieg und (andere) militärische Aktivitäten. Dies geschieht anhand des Beispiels Sardiniens, wo das besonders deutlich wird“, begründete Prof. Manfred Mohr von ICBUW für das Uranium Film Festival. „Eindrucksvoll setzt die Dokumentation die herrliche Landschaft der Insel in Kontrast zu den verheerenden Verwüstungen auf den Militärübungsplätzen und in ihrem Umfeld. Eines, aber nicht das einzige der dahinter stehenden Probleme ist das der Uran- oder DU-Waffen, für deren (weitere) Ächtung sich ICBUW einsetzt.

Der Film besticht durch seine hohe Professionalität, gekoppelt mit einem großen persönlich-politischen Engagement zugunsten der betroffenen Menschen und der geschundenen Natur. Er bleibt nicht bei der Problem- und Zustandsbeschreibung stehen, sondern illustriert breit und überzeugend das dagegen gerichtete, typisch sardische Aufbegehren der Zivilbevölkerung.“

Lobende Erwähnungen erhielten der Dokumentarfilm VOM SINN DES GANZEN – DAS NETZWERK DES PHYSIKERS HANS-PETER DÜRR von Claus Biegert, der Dokumentarfilm THE SOVIET GARDEN (Grădina Sovietică) von Dragoș Turea aus Moldawien sowie der Animationsdokumentarfilm DAY OF THE WESTERN SUNRISE von Keith Reimink.

Aufgrund der positiven Reaktionen des Publikums verlieh das Uran-Filmfestival anschließend „Honourable Mentions“ für DEN BEGINN DES ENDES DER KERNWAFFEN von Álvaro Orús und A RADIANT COUNTRY / EIN STRAHLENDES LAND von Marvin Oppong: (Quelle: Uranium Film Festival)

red

 

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