Die Krise macht uns mobiler

Die Krise macht uns mobiler
Foto: Hin-und-wieder-gibt's-mal was/Pixabay CC/PublicDomain

Die Krise macht uns mobiler

Von wegen Shutdown: Statt Stillstand hat die Auszeit, die uns allen miteinander die Corona-Krise bescherte, wohl doch eher zur Aktivität motiviert. Das zumindest können wir aus Zahlen lesen, die eine Umfrage der Deutschen Krankenversicherung (DKV) zeichnen. Sie liegt der Nachrichtenagentur dpa vor, zeit.de berichtet darüber.

Die erzwungene Einschränkung unserer Betriebsamkeit löste demnach eher einen Drang zur Bewegung aus. Entgegen der Klagen von Medizinern, die vor Corona immer schon auch vor zu vielen Couchpotatoes in deutschen Wohnstuben gewarnt hatten, entpuppen sich die Zeitgenossinnen und -genossen nun also als aktiver denn je. 22 Prozent der Befragten, so zitiert die Wochenzeitung, steigen in ihrer Freizeit nun häufiger in den Sattel und strampeln mit dem Drahtesel durch die Stadt oder übers Feld: „26 Prozent berichteten, dass sie mehr Wege zu Fuß oder auf dem Rad zurücklegen, statt Auto, Bus oder Bahn zu nutzen. 37 Prozent gaben an, mehr zu Spaziergängen aufzubrechen. Auch Joggen oder Walken wurde bei 15 Prozent etwas beliebter.“

Mentale Gesundheit aber durch Stillstand eher beeinträchtigt

Nicht nur Krankenkassenchef Clemens Muth freut sich darüber. „“Bewegung ist ein Schlüssel für unsere Gesundheit. Viele Menschen haben befürchtet, dass der notwendige Lockdown den schon vorher in Teilen der Gesellschaft vorhandenen Bewegungsmangel weiter verschärfen könnte“, zitiert ihn das Blatt in seiner Onlineausgabe.

Das Bewegungsplus als Teil der Coronafolgen, scheinbt aber nur die eine Seite der Medaille. Neben der körperlichen Gesundheit in der Krise zeigt sich andererseits nämlich die mental verschlechterte Verfassung. „Mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Befragten gab an, dass die Einschränkungen durch die Corona-Krise – sofern sie noch länger andauern – einen ‚eher negativen‘ oder ‚sehr negativen‘ Einfluss auf ihre mentale Gesundheit haben.“

pit

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