Diese Lebensmittel solltest du im Januar meiden

Diese Lebensmittel solltest du im Januar meiden
Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Diese Lebensmittel solltest du im Januar meiden

utopia.de: Du willst dich im neuen Jahr gesund und nachhaltig ernähren? Dann solltest du genau hinschauen, denn einiges Obst und Gemüse im Supermarkt hat jetzt keine Saison und kommt von weit her. Welche Lebensmittel du momentan besser meidest.

Im Januar möchten viele gesund ins neue Jahr starten – und kaufen deshalb mehr Obst und Gemüse. Ein guter Vorsatz! Doch damit auch Umwelt und Klima profitieren, solltest du beim Einkauf genau hinschauen. Nicht alle Vitaminlieferanten im Supermarkt sind derzeit empfehlenswert.

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Deshalb sind saisonale und regionale Produkte wichtig

Nur wer bei Lebensmitteln auf Regionalität und Saisonalität achtet, kauft auch nachhaltig ein. Bei Obst und Gemüse, das zur Saison angebaut und geerntet wird, sind ein energieintensiver Anbau in beheizten Gewächshäusern sowie lange Lagerzeiten überflüssig. Regionale Produkte sparen zudem weite Transportwege und damit CO2-Emissionen ein. Bei Utopia.de raten wir zudem zu Bio-Produkten, um die heimische Bio-Landwirtschaft zu stärken und Böden und Grundwasser zu schonen.

Folgende Lebensmittel solltest du im Januar besser nicht kaufen:

Heidelbeeren im Januar bringen viele Probleme mit sich

Heidelbeeren bzw. Blaubeeren liegen seit Jahren im Trend – inzwischen gibt es sie deshalb das ganze Jahr über zu kaufen. Doch Blaubeeren im Januar haben einen sehr langen Weg hinter sich, bis sie bei uns im Obstregal landen. Sie stammen allermeist aus Peru.Heidelbeeren solltest du nur aus Bio-Anbau zur Saison in Deutschland und Europa kaufen – und die ist nicht im Januar, sondern startet etwa im Juni. Statt frischer Blaubeeren kannst du fürs Müsli oder Porridge auf gefrorene Bio-Beeren zurückgreifen.

Kein Spargel im Januar!

Spargelfans warten oft sehnsüchtig darauf, bis es die weißen und grünen Stangen wieder auf dem Markt oder im Gemüseladen zu kaufen gibt. Doch auch im Januar liegt teilweise schon grüner Spargel in der Gemüseabteilung.

Wie kann das sein, wo die Spargelsaison bei uns doch erst im April oder Mai beginnt? Ganz einfach: Der Spargel macht eine Reise um die halbe Welt. Peru und China sind die beiden größten globalen Spargel-Exporteure.

Im Winter greif lieber zu Schwarzwurzeln, dem sogenannten Winterspargel. Schwarzwurzelsuppe zum Beispiel wärmt an Wintertagen.

Erdbeeren im Winter schaden dem Klima

Wie auch Spargel leuchten einem man ab Ende Januar bereits wieder Erdbeeren in Plastik im Supermarkt entgegen. Wobei viele der Früchte nicht intensiv rot, sondern noch blass und weiß daherkommen.

Erdbeeren im Winter oder Früherdbeeren solltest du auf jeden Fall meiden, denn sie haben einen enormen Energie- und Wasserbedarf und kommen in der Regel von weit her. Heimische Erdbeeren kannst du von Mai bis Juli kaufen.

Welcher Salat wächst im Januar?

Gesunder Salat darf gerne auch im Winter auf deinem Speiseplan stehen. Doch Sommersalate wie Kopfsalat und Eisbergsalat haben jetzt keine Saison. Stattdessen gibt es Endiviensalat, Feldsalat und Chinakohl aus der Region. Der leicht bittere Endiviensalat bringt Frische auf den Teller, ein Joghurtdressing passt super dazu. Feldsalat schmeckt besonders gut mit gehackten Walnüssen und Orangenfilets, Chinakohl kannst du mit Erdnussmus im Dressing eine besondere Note verleihen.

Äpfel im Januar?

Äpfel gibt es auch im Winter zu kaufen – auch aus heimischem Anbau. Doch sind Äpfel im Winter überhaupt nachhaltig? Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Klar ist: Der klimafreundlichste Apfel wird biologisch in Deutschland angebaut, geerntet und direkt verkauft. Im Herbst gibt es besonders viele frische Äpfel zu kaufen. Du kannst sie auch haltbar machen, indem du Apfelmus kochst oder eine dieser 50 Ideen für deine Apfelernte ausprobierstweiterlesen

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