Internet: Fluch oder Segen für die Umwelt?

Internet: Fluch oder Segen für die Umwelt?
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Internet: Fluch oder Segen für die Umwelt?

Das Internet ist ein kontroverses Feld, wenn es um den Umweltschutz geht, da es gleichzeitig den Planeten belastet – insbesondere aufgrund seines CO2-Ausstoßes – aber zugleich die Schonung von Ressourcen ermöglicht. Welche Aspekte sprechen gegen das Netz als Umweltschutzfaktor; und welche dafür?

Negativ: Hoher Energieverbrauch

Es ist nach wie vor eine Realität, die sich nicht ändern lässt: Das Internet hat einen gewaltigen Energieverbrauch und dieser belastet dadurch die Umwelt. Wenn Nutzer surfen, sorgen sie für CO2-Ausstoß

In Deutschland werden durch das Internet jedes Jahr CO2-Emissionen in Höhe von 24 Millionen Tonnen erzeugt. Das ist höher als der gesamte CO2-Verbrauch von Kroatien. Alleine die Google-Nutzung pro Internet-User benötigt jährlich so viel CO2 wie eine 155 Kilometer lange Fahrt mit dem Fernbus. Dies ist eine Tatsache, welche die Nutzer aber lediglich mit einer Zurückhaltung beim Konsum ändern könnten.

Die Einschränkung von Diensten wie Facebook, Instagram und Co. könnte die Umweltbelastung verringern. Ob die große Masse an Nutzern allerdings auf Social Media und YouTube verzichten wird, kann jedoch stark angezweifelt werden.

Positiv: Sparen von Ressourcen durch digitale Produkte

Gleichzeitig spart das Internet an anderer Stelle aber auch eine gewaltige Menge an Ressourcen und schützt so den Planeten. Besonders deutlich wird dies beim Kauf von digitalen Produkten und bei der Einsparung von Druckerzeugnissen. Anstatt Filme auf DVD zu kaufen, greifen heute immer mehr Leute zu Netflix und anderen Streaming-Services: Hier kann man Filme rein digital sehen und so Plastik sparen – ganz zu schweigen von den Ressourcen, die für den Transport von DVDs und Blu-Rays verwendet werden müssen. Bei Videospielen sieht es ähnlich aus: Rund 1,081 Milliarden Euro wurden 2018 mit Computer- und Videospielen in Deutschland umgesetzt; doch aufgrund der immer höheren Rate an digitalen Verkäufen spart die Industrie Tonnen an Plastik und anderen Stoffen. Eng verwandt ist der Trend zu Online Casinos. Für Fans gilt: Spielen Sie NetBet Spiele wie Slots und Jackpots in online Spielhallen, so reduziert dies den CO2-Verbrauch.

In einem solchen Online Casino werden 24 Stunden pro Tag sogar mehr Games als in traditionellen Spielhallen angeboten. Gleichzeitig muss ein landbasiertes Casino deutlich mehr Ressourcen nutzen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Digital ist einfach grüner.

Positiv: Home Office und digitale Arbeit
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Die eben erwähnten Vorteile gelten ganz besonders im Business-Bereich. Es stimmt, dass Computer viel Strom verbrauchen und dadurch eine große Menge CO2 ausgestoßen wird. Doch dank des digitalen Büros, der immer häufigeren Verfügbarkeit von Home Office und der Tatsache, dass das Management heutzutage in vielen Fällen auf Videokonferenzen umsteigen kann, statt mit dem Flugzeug für jede wichtige Besprechung quer durchs Land zu fliegen, wird die Umwelt ungemein entlastet.

Wie der Tagesspiegel ermittelt hat, könnten jährlich rund 850 Millionen Kilogramm CO2 eingespart werden, wenn lediglich zehn Prozent der deutschen Erwerbstätigen pro Woche einen Tag von Zuhause aus arbeiten würden. Bei 20 Prozent wären es sogar 1,7 Milliarden Kilogramm an Einsparungen. Diese Werte zeigen, wie sehr das Internet zur CO2-Neutralität beitragen kann; solange es richtig genutzt wird.

Fazit

Das Internet ist sowohl Fluch als auch Segen für den Planeten. Leider werden durch den hohen Stromverbrauch im Netz noch immer Unmengen an nicht-erneuerbarer Energie verschwendet.

Doch es gibt auch positive Aspekte: So kann durch digitale Produkte und digitale Arbeit eine große Menge an Ressourcen eingespart werden. Das kommt dem Planeten zugute. Richtig eingesetzt kann die Macht des Internets und der Computer also den Planeten schützen.

Jürgen Sulzbacher

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