Obama auf Klimagipfel: „Die Zeit läuft wirklich ab“

Obama auf Klimagipfel: „Die Zeit läuft wirklich ab“
Screenshot Video

Obama auf Klimagipfel: „Die Zeit läuft wirklich ab“

Tagesschau: Der Weltklimagipfel in Glasgow geht in die entscheidende Phase. Zu Beginn von Woche zwei konstatierte der frühere US-Präsident Barack Obama in einer Rede: Beim Thema Klima laufe die Zeit davon. Auch wenn es seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 Fortschritte gegeben habe – „wir sind nicht annähernd dort, wo wir sein müssten“. Positiv bewertete Obama das kämpferische Engagement der Jugend. „Die Welt ist voller Gretas“, sagte Obama mit Blick auf die „Fridays for Future“-Gründerin Greta Thunberg. Die meiste Energie im Kampf gegen die Erderwärmung gehe von jungen Menschen aus. „Der Grund ist klar: Für sie steht am meisten auf dem Spiel.“

Seine Generation habe nicht genug getan, um das Problem des Klimawandels anzugehen. In Anspielung auf die von Thunberg ins Leben gerufenen Schulstreiks sagte Obama augenzwinkernd: „Als ich Schule geschwänzt habe, hatte das nichts mit Klimaschutz zu tun.“ Wer nicht streiken wolle, könne auch im Kleinen etwas bewirken, etwa beim Wählen. Regierungen handelten nur dann, wenn sie den Druck der Wähler verspürten. Die jungen Menschen könnten sich auch darum bemühen, auf ihre Eltern und Großeltern einzuwirken. „Ich bin mir sicher, sie werden Euch eher zuhören als Politikern und Experten“, sagte Obama. „Das ist die Macht, die ihr habt. Nutzt sie.“ Die meisten Länder seien in Sachen Klimaschutz „nicht so ehrgeizig wie sie sein sollten“, sagte Obama. China und Russland beispielsweise legten in dieser Frage einen „gefährlichen Mangel“ an Problembewusstsein an den Tag. Weiterlesen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.