Riesiges Fischsterben im Mar Menor

Riesiges Fischsterben im Mar Menor
Foto: Javiertxo94 / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Riesiges Fischsterben im Mar Menor

ntv: Eine Umweltkatastrophe in Europas größter Salzwasser-Lagune: Im Mar Menor (dem „Kleinen Meer“) im Südosten Spaniens wurden binnen sieben Tagen bereits rund 4,5 Tonnen verendete Fische und Krebse aus dem Wasser geholt. Das berichteten die Zeitung „ABC“ und andere Medien unter Berufung auf die Regierung der Region Murcia. Das Massensterben wird von Behörden und Umweltschützern auf Sauerstoffmangel zurückgeführt, der von den hohen Temperaturen und auch von Verschmutzung verursacht werde. Vor knapp zwei Jahren waren zum Beispiel schon einmal circa drei Tonnen toter Lagunenbewohner – vor allem kleine Fische und Krebse – angespült worden.

Das Mar Menor galt einst als Natur- und Touristenparadies – heute ist dort meistens nur eine „grüne Suppe“ zu sehen, die einen faulen Gestank verströmt. Schuld ist die sogenannte Eutrophierung – eine schädliche Nährstoffanreicherung des Wassers, die durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. Es kommt dadurch zu einer starken Vermehrung von Algen und Bakterien, die anderen Pflanzenarten, Fischen und anderen Tieren und Kleinlebewesen die Lebensgrundlage entziehen. Hohe Temperaturen beschleunigen die Eutrophierung. Vor einigen Tagen hatte eine Hitzewelle in ganz Spanien Murcia Temperaturen von zum Teil deutlich über 40 Grad gebracht. Weiterlesen…

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