UBA: Mehr Bäume in Städten

UBA: Mehr Bäume in Städten
Foto: WS/PixabayCC/PublicDomain

UBA: Mehr Bäume in Städten

zeit.de: Der Klimawandel sorgt für immer heißere Sommertage. Vor allem in den Städten ist dies spürbar. Das Umweltbundesamt hat untersucht, was man der Hitze entgegensetzen kann.

Mehr Grün und mehr Schatten könnten die besonders hohen Temperaturen in den Innenstädten aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) erträglicher machen. „Wir sind dem Hitzeinseleffekt nicht schutzlos ausgeliefert“, sagte UBA-Präsident Dirk Messner. „Mit deutlich mehr Grün, vor allem neuen Bäumen und mehr Verschattung durch außenliegenden Sonnenschutz sowie Dach- und Fassadenbegrünung lässt sich der Aufenthalt im Freien und die Temperaturen in den Wohnungen wesentlich angenehmer gestalten.“ Der alte Baumbestand in den Städten müsse geschützt und regelmäßig bewässert werden.

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Das UBA untersuchte anhand von Simulationsberechnungen, wie sich in Innenstadtquartieren und in den Gebäuden kühlere Temperaturen erreichen lassen. Dafür erforschten die Expertinnen und Experten die Bedingungen in den Städten Hamburg, Köln und Frankfurt sowie Madrid und Tunis. Bäume mit großen Kronen, Markisen und Schirme hätten der Untersuchung nach für positive Effekte in den Quartieren wie in den Häusern und Wohnungen gesorgt. Dachbegrünungen, das Versprühen von Wasser und helle Farben für die Fassaden wirkten sich ebenfalls günstig aus. 

Durch diese Maßnahmen sank auch der Energiebedarf für die Kühlung, berichteten die Experten. Wird nicht gehandelt, könnten sich Menschen in den subtropischen Quartieren oder in Dachgeschosswohnungen in den gemäßigten Breiten nur dann komfortabel aufhalten, wenn es dort eine Klimaanlage gibt.

Hintergrund der Untersuchungen ist, dass die Temperaturen in den Städten höher sind als im Umland. Expertinnen sprechen vom „urbanen Hitzeinseleffekt„. Dieser ist laut UBA in den Sommernächten besonders stark… weiterlesen

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