Unsauber: CO2-Bilanz von Elon Musks Bitcoin-Anlage

Unsauber: CO2-Bilanz von Elon Musks Bitcoin-Anlage
Screenshot: golem.de

Unsauber: CO2-Bilanz von Elon Musks Bitcoin-Anlage

golem.de: Analysten der Bank of America haben die Klimabilanz von Bitcoin auf Autos umgerechnet. Sie haben auch andere Argumente gegen die Kryptowährung.

Unsauberes Investment: Der US-Elektroautohersteller Tesla hat kürzlich eine größere Menge Bitcoins gekauft. Wegen der hohen Rechenleistung, die für die Kryptowährung aufgewendet werden muss, ist die Aktion aus einer Klimaschutzperspektive umstritten. Die Bank of America hat Bitcoin-Investments in Bezug zu Verbrennerfahrzeugen gesetzt.

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Investoren, die sich um Umweltaspekte ihrer Investments sorgten, sollten „auf die enormen Umweltkosten von Bitcoin achten“, heißt es in einem Report der Bank of America mit dem Titel „Bitcoin’s dirty little secrets“. Wie die Autoren errechnet haben, wird beim Kauf von Bitcoins im Wert von einer Milliarde US-Dollar so viel Kohlendioxid freigesetzt wie von 1,2 Millionen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in einem Jahr.

Übertragen auf Tesla bedeutet das: Der Kauf der Bitcoins für 1,5 Milliarden US-Dollar entspricht der Jahres-Kohlendioxidbilanz von 1,8 Millionen Verbrennern, gegen die der Chef des Elektroautoherstellers sonst immer wettert. Wegen der schlechten Umweltbilanz war Musk bereits kritisiert worden.

Tesla hat aber nicht nur Bitcoins gekauft, sondern will die Kryptowährung künftig auch als Zahlungsmittel akzeptieren. Für eine Bitcoin-Transaktion werden laut der Datenbank Statista im Schnitt 741 Kilowattstunden an elektrischer Energie benötigt. Laut der Studie der Bank of America werden bei einer Transaktion rund 270 Tonnen Kohlendioxid freigesetzt, so viel wie von 60 Autos… weiterlesen

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