Urteil zum Hambacher Forst: Von wegen Brandschutz

Urteil zum Hambacher Forst: Von wegen Brandschutz
Foto: Screenshot taz.de

Urteil zum Hambacher Forst: Von wegen Brandschutz

taz: Jede und jeder hat es gewusst, damals im Herbst 2018, und darüber schallend gelacht oder empört geschimpft: Der Hambacher Wald sollte von diesen BesetzerInnen-Elementen in den Baumhäusern geräumt werden, weil die Holzhütten nicht mit dem Brandschutz vereinbar sind. Raus mit dem Gelump, quasi aus Fürsorge. Das hatte Armin Laschets Landesregierung verfügt, mit zwei wackeligen Gutachten zu 60.000 Steuergeld-Euros.

Die Stadt Kerpen musste den Einsatz durchführen, tausende PolizistInnen wurden zwei Wochen lang in die Barrikaden geschickt. So wurde der Hambacher Forst, gerade auch durch die rabiate Räumung, zum Symbol für die Klimaschutzbewegung weltweit. Jetzt hat das Kölner Verwaltungsgericht kurz und schmerzlos geurteilt: Die Brandschutz-Krücke war rechtswidrig, weil offensichtlich vorgeschoben. Ein Keulenschlag, vor allem für den Braunkohle-Intimus Armin Laschet. Weiterlesen…

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