Aktiv werden statt Fehlentscheidungen akzeptieren

Aktiv werden statt Fehlentscheidungen akzeptieren
Foto: Andreas Lischka/pixabay CC/PublicDomain

Aktiv werden statt Fehlentscheidungen akzeptieren

Gerd Pfitzenmaier

Mal wieder das völlig falsche Zeichen: Die Merz-Regierung beschließt im Koalitionsausschuss mit der SPD die Lockerung des Verbrenner-Aus. Das zeigt: Sie hat nichts verstanden.

Klimaschutz geht anders. Er erfordert Konsequenz, kein Hüh-und-hott. Das sichert – vielleicht? – vorerst noch ein paar Jobs in der Automobilbranche. Damit gewinnt die Altindustrie noch einmal Zeit, in der sie mit ihrem Geschäftsmodell von anno dazumal weiter Kasse machen kann. Das wird uns alle als Gesellschaft jedoch teuer zu stehen kommen.

Handeln jetzt!

Was der Kanzler als Technologieoffenheit verbrämt, zeugt von mut- und entschlusslosem Fehlverhalten. Das wird uns Zeit kosten, die angesichts des überall sichtbaren Klimawandels nicht mehr da ist. Das bestätigt die Wissenschaft unisono.

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Die heute Regierenden beschafften sich vor ihrem Amtsantritt mit einem milliardenschweren Sondervermögen die nötige Luft zum Umsetzen der dringend anstehenden Transformation unserer Gesellschaft und vor allem auch der Wirtschaft. Vor allem letztere braucht – endlich – Ideen, wie sie uns wirklich in die ökologische Zukunft bringt.

Statt diesen Wandel anzupacken, verschlafen ihn Merz, Klingbeil & Co nicht nur. Sie zementieren mit dem Rückgriff auf die seit 150 Jahren alte Verbrenner-Technologie Strukturen, die uns in der fossilen Welt gefangen halten. Das ist sträflich.

Klageweg oder als Bürger seinen Unmut äußern

Die DUH hat daher Recht, wenn sie dagegen vor Gericht klagt. Alle anderen an der Zukunft unseres Landes interessierten Menschen, sollten entweder solche Klagen unterstützen oder sich mit Petitionen gegen rückwärtsgewandte Politik wehren.

Nichts tun ist ebenso falsch, wie falsche politische Entscheidungen zu treffen. Nutzen wir doch die Möglichkeiten, die wir als Bürger besitzen.

Gerd Pfitzenmaier

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