Autobranche pocht auf mehr Ökostrom

Autobranche pocht auf mehr Ökostrom
Screenshot: golem.de

Autobranche pocht auf mehr Ökostrom

golem.de: Die Autoindustrie will Elektroautos nur mit Ökostrom laden lassen. Dennoch soll die EEG-Umlage fallen.

Die Autoindustrie verlangt von der Politik bessere Konzepte für die Transformation der Branche hin zur Elektromobilität. „Die Parteien müssen die Komplexität der industriellen Transformation eines ganzen Kontinents erkennen. All die verschiedenen Themen müssen nach der Wahl in einem Koalitionsvertrag dargestellt werden, und zwar so, dass es funktionieren kann“, sagte die Präsidentin des Verbandes der Autoindustrie (VDA), Hildegard Müller, der Neuen Osnabrücker Zeitung laut Vorabbericht.

Nach Ansicht Müllers muss bei den Themen Energieerzeugung, Ladeinfrastruktur und Elektromobilität branchenübergreifender gedacht werden. Deutschland stehe dabei in einer globalen Verantwortung. „Klimaschutz muss ein wirtschaftliches und soziales Erfolgsmodell sein. Nur wenn unser Weg weltweit kopiert wird, ist dem Klima tatsächlich geholfen“, sagte Müller.

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Es reiche dabei nicht aus, „ein paar Ladesäulen“ hinzustellen. „Die müssen auch ans Stromnetz angeschlossen werden, und das Stromnetz muss auch stabil sein, wenn die ganze Straße ihre E-Autos lädt. Und all dieser Strom muss Ökostrom sein, denn niemand will Braunkohle-Strom tanken.“ Zudem müsse der Preis stimmen, „weshalb ich sage: Ladestrom raus aus der EEG-Umlage“.

Derzeit liegt diese Umlage zur Förderung von Ökostrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde. Ein Verzicht auf die Umlage würde das Laden an der heimischen Wallbox um rund 20 Prozent billiger machen. Beim Laden an Gleichstromsäulen entlang von Autobahnen läge die Ersparnis bei etwa 10 Prozent. Entsprechende Forderungen der Autoindustrie gibt es schon seit einigen Jahrenweiterlesen

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