Der Traum vom grünen Wasserstoff

Der Traum vom grünen Wasserstoff
Foto: Marco Verch /Flickr (CC BY 2.0)

Der (zu schöne) Traum vom grünen Wasserstoff

Spiegel: Molekularer Wasserstoff ist nicht nur ein geruchloses Gas, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen, dass die Energiewende machbar ist, aber vieles so bleiben kann, wie es ist. Autofahrer jagen ganz ohne Reichweitenangst und lästige Akku-Ladestopps mit ihren Verbrennern durch die Republik, Stahlwerke und andere energieintensive Industrien bleiben in Deutschland, um von hier aus ihre Produkte in alle Welt zu verkaufen, und jeden Sommer hebt der Ferienflieger nach Mallorca ab – nur eben klimaneutral, sauber und mit modernster Technik.

Wichtiger Impuls für Wasserstoff-Strategie

Grün darf man Wasserstoff nennen, wenn er mit erneuerbarer Energie erzeugt wird. Je nach Bedarf kann man den Wasserstoff dann zu synthetischem Erdgas, Benzin, Diesel oder Kerosin verarbeiten. »Power to X« heißt dieses Konzept. Besonders charmant ist an dem Ansatz, dass sich Technologien und Infrastruktur aus dem fossilen Zeitalter einfach weiter nutzen ließen. Doch die Sache hat einen entscheidenden Haken: Die Umwandlung von Ökostrom in Wasserstoff ist nicht besonders effizient, etwa vier Fünftel der Energie gehen dabei verloren. Das führt einerseits dazu, dass Wasserstoff weit davon entfernt ist, wettbewerbsfähig zu sein. Der ganze Kommentar von Kurt Stukenberg kann hier weitergelesen werden…

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