Gift im Meer: Umweltzerstörung durch Fracking im Golf von Mexiko

Gift im Meer: Umweltzerstörung durch Fracking im Golf von Mexiko
Scrweenshot: rt.de

Gift im Meer: Umweltzerstörung durch Fracking im Golf von Mexiko

RT.de: Die Öl- und Gasförderung im Golf von Mexiko entsorgt Millionen Tonnen giftiger Chemikalien ins Meer. Das hat schwerwiegende Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt.

Die Öl- und Gasförderung vor der Südküste der Vereinigten Staaten verbrauchte in den vergangenen zehn Jahren riesige Mengen an chemischem Giftmüll in den Golf von Mexiko. Die Verseuchung des Meeres reicht bis in die Karibik. Die fossilen Brennstoffe der USA werden zu rund 95 Prozent aus „Feldern“ unter dem Meeresgrund geholt: durch Fracking, teilweise mit Säure-Ätzung.

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US-Umweltschützer beklagen das Desinteresse der US-Behörden und der Regierung, Kontrollen durchzuführen. Die nordamerikanische Agentur für Umwelt (EPA) erlaube es den Förderkonzernen, unbegrenzte Mengen hochgiftiger Abwässer ins Meer zu leiten. Die EPA hat bisher 3.000 Genehmigungen für Fracking erteilt. Vor allem im Meeresboden vor Texas, Louisiana und Mississippi befinden sich Dutzende von Bohrlöchern.

Schwere Gesundheitsschäden sind bekannt

„Sie verschließen seit zehn Jahren die Augen davor, dass die beim Offshore-Fracking verwendeten Chemikalien schwere Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier mit sich bringen. Es ist bewiesen, dass sie Krebs und Fortpflanzungsschäden verursachen, zu Erkrankungen des Nervensystems führen und sogar zu einer höheren Sterblichkeitsrate“,

kritisieren Vertreter der Umweltorganisation „Zentrum für biologische Vielfalt“ in den USA.

Die Organisation hat 1,7 Millionen Mitglieder und ist international vernetzt. Sie veröffentlichte im Juli einen neuen Bericht über die Folgen des Öl- und Gasfrackings, an dem alle großen internationalen Energiekonzerne beteiligt sind. Die Studie heißt „Giftiges Wasser: Wie Offshore-Fracking den Golf von Mexiko verseucht“. Miyoko Sakashita, die Programmdirektorin der Abteilung für Ozeane der Organisation, kritisierte in einer Erklärung zum Anlass der Veröffentlichung… weiterlesen

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