Methan aus Ölbohrlöchern strömt in die Nordsee

Methan aus Ölbohrlöchern strömt in die Nordsee
Screenshot: zeit.de

Methan aus Ölbohrlöchern strömt in die Nordsee

zeit.de: Löcher auf dem Meeresboden sind laut einer Studie Hauptquelle für das austretende Methan in der Nordsee. Der Ausstoß hatte 2017 einen neuen Höchststand erreicht.

Aus Bohrlöchern in der Nordsee treten erhebliche Mengen des Treibhausgases Methan aus. Diese Lecks machen einen signifikanten Teil des gesamten Methanbudgets der Nordsee aus, wie eine Studie des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die im International Journal of Greenhouse Gas Control veröffentlicht wurde. Sie bestätigt auf größerer Datenbasis vorherige Untersuchungen. Früher wurden aus den Bohrlöchern Erdöl und Erdgas gefördert. 

Laut der Studie stammt das Gas aus flachen Gastaschen, die weniger als 1.000 Meter tief im Meeresboden liegen und gar nicht Ziel der ursprünglichen Bohrungen gewesen waren. Diese Lecks sind nach ersten Hochrechnungen die Hauptquelle für das ausgetretene Methan in der Nordsee. weiterlesen

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