Millionen Erwerbstätige armutsgefährdet

Millionen Erwerbstätige armutsgefährdet
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Millionen Erwerbstätige armutsgefährdet

ntv: Laut dem das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, waren im letzten Jahr acht Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland armutsgefährdet, dies  sind rund 3,1 Millionen Menschen. Überdurchschnittlich häufig betroffen waren Alleinerziehende und ältere Beschäftigte. Als armutsgefährdet gilt nach der offiziellen Definition, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens – dem sogenannten Median – der Gesamtbevölkerung auskommen muss. 2019 lag die Grenze für einen Single bei einem Haushaltseinkommen von 1176 Euro im Monat. Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern waren es 2469 Euro. Berücksichtigt werden dabei lediglich Beschäftigte ab 18 Jahren.

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Im Vergleich zum Vorjahr 2018 sank die Armutsgefährdung unter den Beschäftigten der amtlichen Statistik zufolge um einen Prozentpunkt. Die Armutsgefährdung unter Erwerbstätigen mit einem befristeten Arbeitsvertrag lag bei 15,8 Prozent, unter Teilzeitbeschäftigten betrug sie 12,8 Prozent und lag damit ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt. Alleinerziehende waren mit einer Quote von 22,3 Prozent besonders stark betroffen. Bei Menschen ab 65 Jahren, die sich etwa ihre Rente durch Erwerbsarbeit aufbessern, war die Armutsgefährdungsquote mit 15,4 Prozent ebenfalls erhöht. Weiterlesen…

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