Nachhaltigkeit und Minimalismus

Nachhaltigkeit und Minimalismus

Nachhaltigkeit und Minimalismus

Galt der Minimalismus vor wenigen Jahren noch als Modeerscheinung für Reiche, hat er sich innerhalb der letzten Monate vermehrt als lohnenswerter Lebensstil für alle etabliert. Denn ob Ober-, Mittel- oder Unterschicht, ob Firma oder Privathaushalt, es hat sich erwiesen, dass weniger Besitz oft mehr Qualität bedeutet und die kommt allen zugute.

Wird sie mit Nachhaltigkeit gepaart, eröffnet sich in vielen Bereichen ein ganz neues Bewusstsein für den eigenen Konsum und seine Lebensqualität.

Was es dem Unternehmen bringen kann

Nachhaltigkeit ist für Firmen ein sehr gutes Aushängeschild geworden. Wer möglichst klimaneutral arbeitet, bekommt von vielen Kunden ein höheres Ansehen als die Konkurrenz, die den Markt ja bekanntlich am Leben hält. Minimalismus ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, denn je weniger Besitz ein Unternehmen hat, desto effektiver ist es.

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Trotzdem sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Beispielsweise sind gute Werbemittel ein Muss, um sich auch ohne das Internet bekannt zu machen und im Gespräch zu bleiben. Doch was sind nachhaltige Werbemittel? Ein qualitativ hochwertiger Leinenbeutel oder ein schöner Holzkugelschreiber mit nachfüllbaren Mienen zum Beispiel. Gegenstände wie diese sind lange in Gebrauch, da es sich bei ihnen um alltagstaugliche Gegenstände handelt, können untereinander verliehen oder verschenkt werden, um weiteren Nutzen zu bieten und sind damit ohnehin deutlich beliebter als unnötige Schlüsselanhänger oder kleine Taschenlampen. Für weitere Inspirationen gibt es im Netz jede Menge Ideen für Literatur zum Thema Nachhaltigkeit.

Ordnung im Raum schafft Ordnung im Kopf

Besonders in den letzten Jahren haben vermehrt Menschen festgestellt, wie sehr sie der Alltag belastet. Der Kopf kommt einfach nicht zur Ruhe. Überall ist man von Ablenkungen umgeben, im Schrank stapelt sich die noch zu sortierende Post und woher kommen eigentlich die vielen Paar Schuhe im Eingangsbereich?

Es muss nicht immer das radikale System von Marie Kondo sein, um sich wieder freier zu fühlen. Es reicht schon, sich zunächst klarzumachen, welche Bereiche in den eigenen vier Wänden einen stören und schlechte Laune vermitteln. Genau an diesen Punkten sollte zuerst angesetzt werden. Was noch gut ist, für einen selbst aber keinen Nutzen mehr hat, kann getrost weiterverschenkt oder auf einem Flohmarkt oder online verkauft werden. So müssen weniger mit Schadstoffen belastete Dinge in unsere Wohnung einziehen, der eine oder andere Euro zieht ins Portemonnaie und kann an ebendiesen Orten gegebenenfalls gegen andere Dinge, die einen glücklich machen, getauscht werden.

Nicht immer bedeutet Minimalismus nämlich automatisch Verzicht. Viel mehr sollte er für den bewussten Besitzt stehen. Wer ausschließlich Dinge besitzt, die ihm Freude bereiten, besitzt nicht zu viel. Wenn diese Dinge langlebig und eventuell bereits gebraucht sind, ist es umso besser, da man sich und der Welt einen Gefallen damit tut.

Schlussendlich sind Nachhaltigkeit und Minimalismus erstrebenswerte Punkte, die jedoch nicht zum Lebensmittelpunkt werden und damit als Stress eingruppiert werden sollten. Egal in welchem Alter man sich gerade befindet, es ist unsere Lebenszeit, die wir ausgeben, um möglichst gesund und glücklich zu sein. Ob Massenkonsument oder Minimalist – Auf welche Art man zum Schluss jedoch leben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Es gibt für jeden von uns einen eigenen, richtigen Weg.

Rene Quacken

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