Neue Rechte um Höcke missbraucht Natur für sich

Neue Rechte um Höcke missbraucht Natur für sich
Screenshot: zeit.de

Neue Rechte um Höcke missbraucht Natur für sich

zeit.de: Was macht Björn Höcke im Wald? Die Neue Rechte nutzt die Natur als geistigen und politischen Ort des Widerstands gegen den Fortschritt.
Björn Höcke mag den Wald. Sein „Lieblingswald“, in dem er sich als Jünger’scher Waldgänger inszeniert und die kalte Distanz pflegt, ist nicht irgendein beliebiger Ort für Höcke und die Neue Rechte. Er und sie identifizieren damit Heimat, Distanz zur oder Schutz vor Zivilisation (oder zum Politikbetrieb), Ruhe und Stille. Diese hochaufgeladene Natur, die Höcke immer wieder deutlich hervortreten lässt, hat natürlich eine politische Funktion: Der Bezug auf die „Natur“ lässt umso mehr das für Höcke nicht mehr Heimat gebende Deutschland und die sich ständig wandelnde Zivilisation, in der es Schutzräume geben muss, hervortreten. Höcke beutet, zumindest geistig und politisch, also die Natur aus, indem er das Gewachsene, das organische Werden des Waldes, der Zivilisation entgegensetzt. weiterlesen

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