Start-up macht das Internet sicher und privat

Start-up macht das Internet sicher und privat
Foto: Hermannu. Richter/Pixabay CC/PublicDomain

Start-up macht das Internet sicher und privat

Das Freiburger Start-up Gardion hat sich Großes vorgenommen: „Wir machen das Internet wieder zu einem sicheren und privaten Ort“, sagt Gründer Thomas Schlenkhoff.

GARDION Gründer
GARDION-Gründer Schlenkhoff (l) und Fröhlich (r) Screenshot: GARDION

Gardion (abgeleitet von lat. „Wächter“) schiebt mit seinem VPN (Virtual Private Network) dem Treiben der Konzerne einen elektronischen Riegel vor: Etwa der Analyse des Surf- und Kaufverhaltens, der Erstellung von Interessenprofilen oder dem kriminellen Missbrauch des eigenen Rechners durch Schadsoftware. „Wir setzen auf das hochsichere IPsec/IKEv2-Protokoll“, erklärt Gründer Thomas Schlenkhoff. „Dieses ist heute ohne weitere Installation auf allen aktuellen Windows-, macOS- und iOS-Geräten nutzbar. Die wirkliche Privatheit der VPN-Verbindung erreichen wir aber durch eine Filterung des Netzwerkver-kehrs. Dieser Filter sorgt dafür, dass Tracker und Ganoven nicht mehr an unsere Daten herankommen.“

Wer auch genug davon hat, sich nur unter Beobachtung großer Konzerne online bewegen zu können, der kann nun als Unterstützer der ersten Stunde dabei sein. Am 23. Juni 2020, beginnt auf startnext.com/gardion die Crowdfunding-Kampagne von Gardion. „Unser Ziel ist es, in vier Wochen mindestens 15.000 Euro einzusammeln“, sagt Schlenkhoff. Die Unterstützer können Gutscheine erwerben, die sie im Herbst dann in sicheres und privates Internet eintauschen können.

Selbstbestimmung und Sicherheit mit nachhaltiger Energie

„Wir gehen im Herbst an den Start“, so Schlenkhoff. Regulär kostet das Gardion VPN für alle persönlichen Geräte eines Nutzers monatlich zehn Euro. „Wer sich auf Startnext engagiert, erhält einen Unterstützer-Rabatt. Das Engagement soll sich ja sowohl ideell als auch finanziell bezahlt machen.“

Bei Gardion geht es um digitale Selbstbestimmung. „Wir geben unseren Nutzern das Internet und die Kontrolle über ihre Daten zurück. Um das Internet insgesamt zu einem besseren Ort zu machen, arbeiten wir nachhaltig“, bekräftigt Schlenk-hoff. Der Netzwerkverkehr von Gardion fließt ausschließlich durch Server in einem deutschen Rechenzentrum, welches zertifiziert zu 100 Prozent mit Wasserkraft betrieben wird. Außerdem arbeitet das Start-up mit Atmosfair (ein deutscher CO2-Kompensationsabieter) zusammen, um den darüber hinaus anfallenden Stromverbrauch wenigstens zu kompensieren.

Hier geht es zur Kampagne auf Startnext.

Thomas Schlenkhoff

Über Gardion

Gardion ist der sichere und private VPN-Anbieter aus Deutschland. Das Unternehmen wurde 2018 von Benjamin Fröhlich und Thomas Schlenkhoff in Freiburg gegründet. Ihre Geschäftsidee wurde bereits mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert und in den IT-Security-Accelerator des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Mit der Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Startnext geht das Unternehmen nun den nächsten Schritt. Die Markteinführung ist für den Herbst 2020 geplant.

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