15 Mio E-Autos reichen nicht für den Klimaschutz

15 Mio E-Autos reichen nicht für den Klimaschutz
Screenshot: zeit.de

15 Mio E-Autos reichen nicht für den Klimaschutz

zeit.de: Die Ampel will bis 2030 zusätzlich 15 Millionen E-Autos auf die Straße bringen. Für die Klimaziele reicht das laut Forschern nicht: Es müssten fünf Millionen mehr sein.

Die Bundesregierung muss ihre für 2030 angestrebte Zahl an E-Autos um fünf Millionen Pkw erhöhen, will sie die Klimaziele im Verkehr einhalten. Das geht aus einer Analyse der Forschungseinrichtung Wuppertal Institut im Auftrag von Greenpeace hervor. Statt der im Koalitionsvertrag genannten 15 Millionen vollelektrischen Autos, die bis 2030 die klimaschädlichen Verbrenner ersetzen sollen, sind demnach mindestens 20 Millionen nötig.

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Die Forscher zeigen damit eine Lücke in der Berechnung der Regierung auf. Der CO₂-Ausstoß des Pkw-Verkehrs würde bis 2030 demnach nicht wie nötig auf 52 Millionen Tonnen sinken, sondern noch immer 64 Millionen Tonnen CO₂ verursachen.

„Der Handlungsbedarf im Verkehr ist umso dringlicher, da es der Politik bisher nicht gelungen ist, die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor dauerhaft zu reduzieren“, schreiben die Forscher. Auf den Verkehr entfielen 2020 mit etwa 146 Millionen Tonnen demnach fast 20 Prozent aller CO₂-Emissionen in Deutschland.  

Die Ampel-Parteien hatten in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, Deutschland zum „Leitmarkt für Elektromobilität“ zu machen und „massiv den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur“ zu beschleunigen. Derzeit sind nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamts rund 650.000 reine E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs – bei einem Bestand von mehr als 48 Millionen Fahrzeugen insgesamt.

Der Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos müsse „deutlich schneller werden, als die Ampel bislang plant“, sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup… weiterlesen

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