30 Jahre Bundesstiftung Umwelt

30 Jahre Bundesstiftung Umwelt
Spatenstich in Osnabrück Foto: DBU

30 Jahre Bundesstiftung Umwelt

1,9 Milliarden Euro Fördermittel für mehr als 10.200 Umwelt-Projekte: Diese Bilanz kann am 30. Geburtstag ihres Bestehens die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verbuchen. Am 1. März 1991 wurde sie mit Stammkapital aus dem Verkauf der einstigen Salzgitter AG ins Leben gerufen.

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Mit Hilfe der in Osnabrück beheimateten DBU sollen Klimakrise, Arten- und Umweltverlust aufgehalen oder zumindest eingegrenzt werden. „Nachhaltig in die Zukunft“ heißt der Wegweiser für die Fördertätigkeit der Stzuiftung, die mit zu den finanziell am besten ausgestatteten Umweltstiftungen der Erde gehört.

Gründervater Theo Waigel: Weitsicht von Anfang an

Weitsicht zählte von Beginn an zu den prägenden Eigenschaften der DBU. Als einer der DBU-Gründungsväter gilt der einstige Bundesfinanzminister Theo Waigel. Die Idee damals: Der durch die Privatisierung des Salzgitter-Konzerns erzielte Verkaufserlös wurde anders als üblich nicht in die Finanzierung des Staatshaushalts gesteckt, sondern – zweckgebunden für Umweltförderung – als Kapital in die Gründung einer Bundesstiftung. Waigel sagt dazu im Rückblick: „Wir wollten, dass etwas Dauerhaftes bleibt.“

„Die Stiftung hat es verstanden, Umweltschutz, Technologie und Wirtschaft miteinander zu verbinden und vor allem dafür zu sorgen, dass im Mittelstand umweltfreundliche Technologie und Produkte entstanden sind“, fügt Waigel hinzu. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde formuliert das so: „Wir wollen Brückenbauer zwischen Ökonomie und Ökologie sein.“

Trotz Nullzinsphase erhöht die DBU ihre Fördwermittel

Für das Jubiläumsjahr hat sich die Stiftung daher ebenfalls viel in die To-Do-Liste geschrieben. „Die DBU plant für 2021 ein Fördermittelbudget von mehr als 60 Millionen Euro und steigert damit ihre Förderleistung im sechsten Jahr in Folge“, fasst dies der Abteilungsleiter und Chef der Vermögensanlage, Michael Dittrich, zusammen.

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Seit 2015 habe die Umweltstiftung nach seinen Worten ihre Förderleistung um mehr als 20 Prozent erhöht. So trotze die DBU einem immer schwieriger werdenden Kapitalmarktumfeld mit Null- und Minuszinsen in den sicheren Segmenten.

red

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