Bauern und Umweltschützer ziehen an einem Strang

Bauern und Umweltschützer ziehen an einem Strang
Screenshot: tagesschau.de

Bauern und Umweltschützer ziehen an einem Strang

tagesschau.de: Mitten in den Sondierungsgesprächen fordern zehn Agrar- und Umweltverbände von der neuen Regierung einen ökonomischen und ökologischen Kurswechsel in Deutschland. Dafür wollen sie an einem Strang ziehen.

Mehr Tierschutz, mehr Diversität, weniger Massenproduktion – dafür mehr Qualität und Nachhaltigkeit: So soll sich die Landwirtschaft in der Bundesrepublik künftig aufstellen, wie zehn Agrar- und Umweltverbände fordern. Mit einem gemeinsamen Appell haben sie sich nun in die Sondierungen für eine Regierungskoalition eingeschaltet.

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Der Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbands, Werner Schwarz, sagte, die neue Bundesregierung müsse in der kommenden Legislatur darauf hinarbeiten, diese Vorgaben einzuleiten. Das werde „nicht schlagartig umsetzbar sein“, sagte Schwarz. Aber es komme darauf an, das rechtzeitig einzuleiten, damit die Landwirte und die Gesellschaft sähen, „dass sich dort etwas bewegt und wir vorankommen wollen“.

Der Bauernverband spricht von einer ökologischen und ökonomischen Revolution. Nie zuvor habe es einen so deutlichen, gemeinsam mit Umweltverbänden formulierten Appell für ein Umlenken in der Agrarpolitik gegeben. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, die Deutsche Landjugend, der Naturschutzbund und der Tierschutzbund.

Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat sich angeschlossen. Nur der gemeinsame Weg werde dazu führen, die Herausforderungen zu meistern, sagte Myriam Rapior von der Jugendorganisation BUNDjugend… weiterlesen

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