Besserer Schutz wandernder Arten

Besserer Schutz wandernder Arten
wikimedia cc 3.0/Yathin S Krishnappa

Besserer Schutz wandernder Arten

Lichtverschmutzung und das weltweite Insektensterben standen auf der Tagesordnung der 13. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) im indischen Gandhinagar. Dort berieten die Experten auch über mehr Schutz für Indische Elefanten, Jaguar sowie mehrere Hai- und Vogelarten.

Zu den künftig (noch) besser geschützten Arten etwa gehört auch der in der Nordsee schwimmende Hundshai.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will, so zitiert sie eine Pressemeldung aus dem Ministerium „das Jahr 2020 zum Wendepunkt für den internationalen Arten- und Naturschutz“ machen. „Wir brauchen weitere Fortschritte, um bedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu schützen“, sagte die SPD-Ministerin, „dazu gehören auch konkrete Schutzmaßnahmen vor Ort, um wandernden Tierarten bessere Lebenschancen zu geben.“

Eigenlob der Regierung für Einsatz gegen das Insektensterben

Die Konferenz, auf der mehr als 100 Staaten vertreten waren, beriet etwa auch darüber, wie die zunehmenden Zerschneidung ihrer Lebensräume eingedämmt werden kann. Sie nimmt den wandernden Tieren immer mehr Lebensraum. Straßen, Eisenbahntrassen oder Kanäle behindern die natürlichen Wanderungen vieler Arten. Manche Route ist inzwischen für die Tiere unmöglich passierbar.

Lesen Sie auch: Forscher mehrerer US-Universitäten entwickleten ein System, mit dem sie den Bestand von Wildtieren einfach, schnell und zuverlässig überwachen können – ohne die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu stören. Dabei hilft KI. weiter

Erstmals auf internationaler Ebene nahm die Staatengemeinschaft bei der Konferenz in Indien die zunehmende Lichtverschmutzung und das Insektensterben stärker in den Blick. Die Bundesregierung hatte sich, so das zuständige Umweltministerioum, „erfolgreich dafür eingesetzt, beide Themen auf die internationale Ebene zu heben, da diese Entwicklungen gravierende Auswirkungen auch auf wandernde Tierarten haben“.

red

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.