Bund peilt Glyphosat-Verbot für Privatnutzer an

Bund peilt Glyphosat-Verbot für Privatnutzer an
Screenshot: zeit.de

Bund peilt Glyphosat-Verbot für Privatnutzer an

zeit.de: Hobbygärtner sollen nach Ministeriumsplänen bald kein Glyphosat mehr versprühen dürfen. Das soll auch für öffentliche Flächen wie Parks oder Spielplätze gelten.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium will privaten Verbraucherinnen und Verbrauchern noch im Juli oder August die Verwendung des Unkrautvernichters Glyphosat untersagen. Nicht mehr verspritzt werden darf das Mittel dann nach Plänen des Ministeriums auch auf Flächen, die von der Allgemeinheit genutzt werden, wie etwa in Parks oder auf Spielplätzen. Auch auf Feldern vor der Ernte, in Wasserschutzgebieten und in Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten soll das Verbot greifen. Zuerst hatte der Berliner Tagesspiegel darüber berichtet.

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Mit dem Teilverbot setzt die Bundesregierung eine Vorgabe der Europäischen Union um. Ein komplettes Verbot des Pestizids sei auf nationaler Ebene nicht möglich, erklärte das Ministerium. Glyphosat ist EU-weit noch bis Ende 2022 zugelassen, glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel aufgrund einer Übergangsfrist noch bis Ende 2023. Die EU-Kommission hatte die Zulassung im November 2018 nach monatelangem Streit noch einmal um fünf Jahre verlängert.

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