Corona-Effekt verpufft: CO2-Emissionen steigen wieder

Corona-Effekt verpufft: CO2-Emissionen steigen wieder
Screenshot: energiezukunft.eu

Corona-Effekt verpufft: CO2-Emissionen steigen wieder

energiezukunft.eu: Nach einem abrupten Rückgang Anfang 2020 sind die Kohlendioxidemissionen in den letzten Monaten wieder stark gestiegen. Der Corona-Effekt ist verpufft, die Auswirkungen fehlender internationaler Klimapolitik werden deutlich. Die IEA schlägt Alarm.

Im Jahr 2020 sanken die weltweiten Kohlendioxidemissionen aufgrund der Corona-Pandemie insgesamt um stolze sechs Prozent. Damit verzeichnete die Internationale Energieagentur (IEA) den größten Rückgang energiebezogener CO2-Emissionen seit dem zweiten Weltkrieg. Jedoch hat sich das Blatt zum Jahresende gewendet. Im Dezember waren die CO2-Emissionen wieder um zwei Prozent höher als im Vorjahr, wie aktuelle IEA-Daten zeigen. Die Agentur macht dafür neben der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor allem die verfehlte internationale Klimapolitik verantwortlich.

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Ihr Tief erreichten die Kohlendioxidemissionen vor über einem Jahr im April. Anschließend stiegen sie munter an und erreichten im Dezember zum ersten Mal wieder ein höheres durchschnittliches Monatsniveau als 2019. Insgesamt lagen die CO2-Emissionen 2020 um 60 Millionen Tonnen über dem Vorjahreswert.

Vor allem in den großen Volkswirtschaften hat die Wiederbelebung der Wirtschaft die Energienachfrage schneller als erwartet in die Höhe getrieben. Da jedoch gleichzeitig keine bedeutenden politischen Maßnahmen zur Förderung von Erneuerbaren Energien beschlossen wurden, stiegen die Emissionen in diesen Ländern inzwischen deutlich über das Vorkrisenniveau… weiterlesen

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