ESA räumt im Orbit auf

ESA räumt im Orbit auf
Screenshot: zeit.de

ESA räumt im Orbit auf

zeit.de: Die um die Erde kreisende Müllmenge wächst – und wird zur Gefahr für künftige Missionen im All. Die Esa will aufräumen und den Schrott in der Atmosphäre verglühen lassen.

Tausende Trümmerteile, abgeschaltete Satelliten und Teile von Raketenstufen werden zu einer Gefahr für neue Missionen im All. Denn sie gleichen Geschossen, die um die Erde herumfliegen. Die Europäische Raumfahrtagentur (Esa) hat nun zusammen mit einem Industrieteam unter Leitung der Schweizer Firma ClearSpace SA einen Vertrag geschlossen, um erstmals Weltraumschrott zurückzuholen und in der Atmosphäre verglühen zu lassen.

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Das Projekt hat ein Budget von 100 Millionen Euro, von denen die Esa 86 Millionen Euro beisteuert. Es soll zeigen, wie dieser Müll entsorgt werden kann, und es soll als Dienstleistung kommerzialisiert Schule machen, um weiteren Hightechabfall zu verhindern. „Wir bauen einen Service, das war die Idee“, sagte Esa-Generaldirektor Jan Wörner bei der Vorstellung der Mission. „Das ist ein großer Markt.“ Künftige Missionen sollen gleich mehrere Schrottteile zum Verglühen in die Atmosphäre bringen.

2025 soll erstmals ein Raumfahrzeug mit vier Greifarmen ein mehr als 100 Kilogramm schweres Schrottteil in einem Orbit zwischen 664 und 800 Kilometern Höhe umfassen und zum Verglühen in die Erdatmosphäre ziehen. ClearSpace ist von einem Team von Weltraummüllforschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne gegründet worden.

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