Frauen sind die Stütze der Bevölkerung auf dem Land

Frauen sind die Stütze der Bevölkerung auf dem Land
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Frauen sind die Stütze der Bevölkerung auf dem Land

Mehr Unterstützung für die Frauen in ländlichen Regionen der Erde: Die Regierungen der Welt müssten viel mehr darauf achten, Frauen vor allem auf dem Land „besser zu schützen und zu fördern“. Das fordert anlässlich des „International Day of Rural Women“ (15. Oktober) Generalsekretär Gilbert F. Houngbo als Präsident der UN-Organisation International Fund for Agricultural Development (IFAD). Frauen, sagt Houngbo, seien das Rückgrat der Gesellschaft. Sie sorgten etwa für die Ernährung der Menschen.

1,7 Milliarden Frauen und Mädchen lebten auf der Erde in ländlichen Gebieten. Das ist ein Fünftel der Erdbevölkerung. In den Ländern des globalen Südens sind das fast 45 Prozent der Gesamteinwohner. Der Großteil von ihnen halte dort vor allem die Nahrungsproduktion aufrecht und helfe die Menschen zu versorgen.

Frauen trifft die Pandemie am härtesten
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Und doch, betonte der IFAD-Chef in einer Pressemeldung seiner Organisation: „Sind die Frauen vor allem jetzt i der Corona-Pandemie die am häufigsten gefährdete Bevölkerungsgruppe. Sie haben den geringsten Zugang zu finanziellen, wirtschaftlichen oder technologischen Ressourcen.“ Seine Wertung: „Das können wir so nicht weiter hinnehmen.“

Obwohl die Frauen auf dem Land oft die Stützen der dort lebenden Gemeinschaften seien, betont IFAD, hätten sie meist trotzdem weniger rechte oder seien in ihrern Entscheidungen oder ihrer Freiheit beschränkt. Obwohl sich ihre Lage in den vergangenen 25 Jahren auch verbessert habe, seien noch immer die Frauen in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren jene, die am häufigsten von extremer armut betroffen sind. Das gelte es mit der staatlichen Unterstützung alle zu beenden, fordert Gilbert F. Houngbo.

pit

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