Grüne: 25 Milliarden Euro für Klima-Vorsorge

Grüne: 25 Milliarden Euro für Klima-Vorsorge
AntonHofreiter Sreenshot: businessinsider.de

Grüne: 25 Milliarden Euro für Klima-Vorsorge

businessinsider.de: Die Grünen fordern ein bis zu 25 Milliarden Euro schweres Klima-Vorsorge-Paket als Konsequenz der jüngsten Hochwasserkatastrophe. Die Verstärkung von Dämmen und Deichen, mehr Raum für Flüsse und weniger Versiegelung von Flächen sollen Flutkatastrophen zukünftig vorbeugen.

Klima-Vorsorge müsse zu einem Leitgedanken werden und fordere Bund und Länder gemeinsam, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der Rheinischen Post. Das Umweltbundesamt arbeitet bereits an einem Klima-Schadenskataster, das Schäden des Klimawandels auch regional erfasst und darüber Kostenschätzungen erlaubt.

Nach dem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nehmen die politischen Debatten über Katastrophen- und Klimaschutz zu. Die Grünen fordern ein bis zu 25 Milliarden Euro schweres Klima-Vorsorge-Paket, um Hochwasserkatastrophen künftig vorzubeugen. „Klima-Vorsorge, also die Anpassung an die Klimafolgen, muss zu einem Leitgedanken werden, da braucht es eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern“, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der „Rheinischen Post“ von Donnerstag. „Wir müssen beim Katastrophenschutz, bei der Klima-Vorsorge und beim Klimaschutz besser werden. Denn solche Starkwetter-Ereignisse werden künftig häufiger auftreten“, sagte Hofreiter.

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„Praktisch heißt das: besserer Hochwasserschutz, verstärkte Dämme und Deiche, mehr Raum und Abflussrinnen auch für kleinere Flüsse, weniger Versiegelung von Flächen, ein anderer Umgang mit Mooren, Wäldern und generell den landwirtschaftlichen Flächen“, betonte der Politiker. Die Grünen gehen demnach für die nächsten zehn Jahre von 20 bis 25 Milliarden Euro für eine bessere Klima-Vorsorge aus. Auch der Wiederaufbau nach der Katastrophe werde sicherlich einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten, so Hofreiter.

„Vorsorge muss zum Leitprinzip einer neuen Politik werden“, heißt es auch in einem siebenseitigen Papier der Partei- und Fraktionsspitze. Es liegt der „Süddeutschen Zeitung“ von Donnerstag vor. Mit einem „Klimavorsorge-Fonds“ solle der Bund über zehn Jahre hinweg damit etwa Kommunen dabei unterstützen, sich auf Folgen des Klimawandels einzustellen, ob auf Hitze oder Hochwasser. „Es geht um nicht weniger als ein umfassendes Modernisierungsprogramm für unsere Infrastrukturen, Städte und Dörfer“, heißt es der Zeitung zufolge in dem Papier… weiterlesen

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